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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746 bis 1750.

Vclrhem, Danz, Viweg, Müller, Schmid und j Im Jahr 1699. brachte ihn der RestockischrTreuner, mit stetem Fleiß, genoß auch insbesondre Magistrat jum Diaconat bey der Petrikirche nebstre von dem letztern viele Gewogenheit. Ein star- dem Hrn. Zeidler der Gemeine in Vorschlag. Dieker Latharr zog ihm hier den Unfall zu, daß er ein >Wahl aber traf den Hrn. Zeidler. Hr. Aepinusschwer Gehör behielt, daher er sich fast verbunden^blieb dagegen bey seinen academischen Arbeiten un-erachtete, das theologische Studium mit dem juri- ermüdet, und meldete siel, 1700. bey der theo-stischen zu verwechseln. Er änderte aber seine Mei-Ilogischen Facultat zum Vaccalaureat. Examen, ,r-nung, weil sie seinem Vater missiel, und an statt, hielte auch gleich darauf von der Facultär die Frey«auf eine Kirchenbedienung allein zu gedenken, zu heit, theologische Vorlesungen anzufangen, in wel«welcher der gröste Haufe eine nur mäßige Erkent- chen er den Beyfall der lernenden so stark als in

nis der heiligen Wissenschaften zureichend hält, er-weiterte er seine Bemühungen so, daß man sie alseines schöne Vorbereitung zu seinen nachherigen wich-tigen akademischen Aemtern ansehen konte.

Da er auf dieser gleichsam neuen Bahn glücklich

den philosophischen erhielte. Dieses und die Gründ«lichkeit seiner Schriften brachte ihn bey -luSwärti«gen in Ansehen. Der grosse greifewaldische Theo»loguö Ma'ser faßte eine solche Liebe zu ihm, baßer ihm bey der dasigen Akademie eine Lehrstelle zu-dachte, auch zur Annehmung der Licentiatwürdefortgieng, nahete seines Vaters Tod heran, und er^„ der Theologie nach Greifswalde einlud. Ob er

niuste dem Wink folgen, zu ihm zu eilen, und ihmdie letzte Pflicht zu erweisen. Er fand und verließihn zwar wieder noch lebendig, da er nach Lübeckeine Reise that; es folgte ihm aber bald die Nach-richt von feinem Abschiede. Hier wartete auf denHrn. Aepinum keint stattliche väterliche Erbschaft,die in seine Absichten und Entschließungen hätte ei-nen Einfluß haben können. Er behielte nach wievor VewegungSgründe, durch ernstliche und eifrigeBemühungen sein Auskommen zu befördern, undsein Glück selbst zu bauen, und diesen folgte errühmlichst. Seines Treuners Briefe nöthigtenchn wieder nach Jena zurück, und er nahm denVorsatz, dahin zu gehen, mit nach Rostock, allwoer sich vorher seinen vormaligen Lehrern und Gön

aber gleich anfänglich hiezu nicht abgeneigt war, unddesfalö daselbst eine Samlung theologischer Sätzeunter dem Malerischen Präsidio 1704. zur Ca,lheder brachte; so fand er doch Vcdenklichkeiten sichzum Examen zu stellen und gieng nach Rostock zu-rück, seine Arbeiten fortzusetzen. Im Jahr 1709.ward er zum Rektorat an der Domschule in Ratze,bürg erbeten, nahm aber den Ruf nicht an, sondernbrachte den M. Ludwig Gerhard für sich in Ver-schlag, der nachher durch sein Wiederbringungssy-stem allerley Unruhe angerichtet.

Die Rostockischen Theologen waren indessen vondem Wohlverhalten unsers Acpin so eingenommen,daß sie ihm eine öffentliche Versicherung ihrer Hoch-achtung bestimmten. Die Gewohnheit der Facul-

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muste. Nichts desto weniger wüste er zur Ausar- - » - - » , ,

beitung verschiedener gelehrten Schriften, zur Er-lernung der italiänischen und französischen Spracheund zu öftern Predigten Zeit zu finden

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versäumte nicht, die Zeit, da er von« Lehren frry,und in Sckmersichl- Nachrichten von mngstverstorbene»

war, in Fechrs, tkLuistorps, und Molfens theo-logischen, und in Müllers und Steins juristischenLehrstunden zuzubringen.

auf der Jenaischru Akademie erhalten; welches abrrfal^hist, indem er beide Würden iy Alostock empfangen hat.