l. Cap. II. Abth. von den römischcathol. Lehrern.
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verrichteten Arbeiten, A. 1719. auf den Herrn^n der Gegenwart des Könige begieng, so predigteEnranuel pimenrel eine Lobrede gehalten. Als^unser Hr. Barbosa von der Empfängnis der Mari«nachher die Academie der portugiesischen Historiker, mit vieler portugiesischen Beredsamkeit. Einigevom Könige aufgerichtet wurde, erhieltet beyderssTage vor seinem Ende ließ er sich nach Hof bringenselben eine von dem fünf Direkrorstcllcn, wobey ihm und dem Könige sagen, daß er von ihm Abschied
zugleich die Untersuchung der alten geschriebenenBücher, aufgetragen wurde. Zulezt wurde er sogar Obcraufseher über die ganze Akademie. SeineAufsätze und Schriften sind zwar meistens unge-druckt; doch sind folgende der Welt durch den Druckwircklich mitgetheilet worden:i) Eine portugiesische Uebersetzung von des Hrn. Nicol.Loilean Dcvpreanp l'Lee poLrigue in Versen, welchebereits >718. heraus war.
L) l.» Henrisäe. Lissabon >74r. Es ist ein Heldengedichtewelches aus zwölf Gesängen bestehet und seinen Titelvielleicht von der Henriadc des Hrn. Voltaire bekommenhat Der Inhalt desselben ist die Erhebung Heinrichsvon Bragantza auf den königlichen Thron. Der Ver-fasser hat diesem Gedichte eine vorläufige Abhandlungvorgesetzet, welche von den Regeln einer Epopee han.delt, auch selbigem inehr als 700. historische Anmerkungenzur Unterweisung der Leser beygefüget, welche von denGeschichten nichts wissen, deren Kcntnis sein Erdichtevoraus setzet.
z) Eine Rede auf den Pabst Innocentius XlH. die im er.sten Bande der Sammlungen der historischen Akademiebefindlich ist.
Eine Rede, die er vor der Akademie gehalten, darinneu er die Akademie mit der Sonnen vergleichet. Siestehet im v. Bande der Samlungen gedachter Akademie.Folgend« aber sind, unsers Wissens, noch nicht gedruckt,als:
>) Line Geschichte des Bischofthums Evora.
») britische und historische Dissertationes über die sehr ra
zu nehmen käme, um vor dem Richterstuhle seinesGottes zu erscheinen. Als ihn der König vor sichließ, bath er ihn, die in der Stadt Lissabon befind«lichen Bäder, äs; tUcarariaz genant, zu kaufen, da«mit die Armen sowol als die Reichen daselbst fürihre Gesundheit Hülfe finden mögten. Der Königmachte sich auch ein Vergnügen, ihm die Bitte zugewähren. Er befahl, die gedachten Bäder zukaufen und ein Hospital dahin zu bauen. Folgen-der Schriften wegen verdient Hr. Barbosa unterden berühmten Skribenten eine Stelle:
1) Lloxio; äo; re^r äe korrug,!«, orllensko; por?»-. ö«,'-Ln'ko, »gor» novamenr re Lcläicionaäo; pelc»r. I). /o/e/>b. 8a,z>o/<r. Lissabon >726. in 4. >. Alph. 7Logen, nebst Bildnissen, r) Franz Bernhard vonBrno, ein Dernhardinermönch, hatte die Leben derKönige von Portugal! kurz beschrieben. Diescibcn ver«besserte Hr. Barbosa, vermehrte sie, und that ihreBildnisse hinzu.
r) Liralogo clrronologico, bistorico, genealoglco e crirrcoür; rsinkar äe korrugale» Leu; 6IK0; Lcc. Lissabon >727.4- 2 Alph. ro. Bogen. Man beschreibt nnd rühmet diesWerk im siebenten Bande der LoUocam öo; äocumenw;oder der Samlungen mehrgemeldtcr Akademie,z) Predigt von dem heil. Srarnslaus Rostka und Lud-wig kSonzaga. Lissabon 1717, in portugiesischer Sprache,4) Leicheupredigt auf den Fürsten L 7 unne-Alv. pcreira,Lissibon >7»?. in portugiesischer Sprache.
;) Das Leben des Grafen Heinrichs von Portugall.
ren Manuskripte, die in der Bibliothek des Grafen von Leben des ersten Königs in Portugall Alphonsus.
Vimairio anzutreffen.
z) Auszüge aus den Schriften der prtersburgischen Academie der Wissenschaften.
4) Einige Lobreden auf die Königin von Portugall, aufden Marquis von Abrandes, und auf dem PrintzenCarl von Portugall. Inzwischen ist gewis, daß er allediese Stücke ausgearbeitet und bey der Akademie niedergelegct habe.
108 L!'» 6LKLO8L,
Llerlcu; regulari? des Ordens von der göttlichen Vorse>hting in Portugall, Mitglied der Acadenne der portu-giesischen Historie und Geschichtschreiber des kö-»igl- Hauses,starb den 8- April i-;o.;)
Es sind ihm von der Akademie unterschiedene Ar-beiten in der Historie der Könige aufgegeben wor-den , die er auch alle glücklich ausgerichtet und öf-fentlich vorgelesen hat. Als die Akademie im Jahr17z;. das Fest der Empfängnis Manä zu ihrembesondern Feste erweitere, und am i; Deeembr.selbiges in der Eapclle des Pastastes von Vraganza
-7 Ratbless Geschich^^^e.^.m T-i^^qenealogiich ^ histoi itcheN^ä,richten °r. r. p. rzs. an wLlHem letzter»!«.^ RathlLfS Geschichte cer sei' - -^herl p.M -40z. R'MstsOrte aber »nser Barbvs« fälschlich Dackera gc„eii»et wird. > Genealogisch. Ara)>v«ri»Svom ^ahr»7Z4. p. «<z.
Von den zwey lezten Schriften wissen wir nicht, ob siegedruckt sind. Wenigstens hat er sich vor drrAtade,mie verlesen.
xkckLdäVLl. cAILIäN V2 80V8^,ein Ller!cu;regul,ri;, königl.portilglestschcr Rath, apostoli-scher Eeneralprocommissarills der bull-- Lantl« cruciLl»,Mitglied, wie auch einer von den fünf Censoren derAkademie der portugiesischen Historie, geb.
1659. gestorb. im Decemb. 17Z4. u)
Er war eines der ersten Mitglieder gedachter Aca«demie, ja man versichert so gar, daß er die Errich-tung derselben zuerst in Vorschlag gebracht, wie erdenn auch einigemal, alsindenJahren 1721, «722.und 172s. ihr Direktor gewesen. Er hat sichauchals ein fieisiges Mitglied bewiesen, davon seineSchriften zeugen, davon folgende betank sind:
1) Lxyeäieio inIpimicL rpoftoll lsnLLi l-ickibi maiorlz sllerks Aex Lunkko?rulo spoftolo conürmsra. Oillercario biftoricocrlric». Reellere »^enäice; rreo.
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