I. Cap. ttl Abth. von der Lehre.
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Bett ein AveMaria, so erlangst u alle Stund i „der aUezerr seligsten Jungfrauen Maria undhundert Jahr Ablaß. 7) Maria liebstes Ge- „allen Heiligen, von nun an, und allezeit meineherhlein. 8) Lrüßlein zu der Mutter GOrres „Werk, und versenke solche in das allerköstkchste9) Die sieben Freuden Mariä iv) Gebeth zu „Blut IEsu unsers Erlösers. Ich nehme nurunser lieben Frauen unvefleckre Empfängnis, „gänzlich vor, auch theilhaftig zu machen , so viel
vorn Papst Grxro V. gemacht, und von demselben mir grossen und vielen Gnaden und n-dulgenzen begnadet. Es ist also abgefaßt „Sey„gegrüßt, 0 Mutter GOttes, Königin des Himmels,„du Porten des Paradeyß, Herrscherin der Welt! du
„möglich ist, deren Ablaß durch meine Werk diesen„Tag hindurch, und solche in Form einer Fürbitt„deren Seelen in Fegefeuer zu schenken „ Der an-dere Theil handelt davon , wie man den Tag sollchristlich fortsetzen , und da wird nun zuerst erfor.
bist ein sonderbare reine Jungfrau: du bist empfan- „derr, die heil. Meß täglich zu hören, „denn nichtsgen ohne Erbsünd, und daher ohne Makel: du ganz „ist, heist es , das GOtt zu größerer Ehre, und
„gen
„pur und rein hast empfangen IEsum den Selig-„wacher: du bist wahrhaftig ein Jungfrau vor und„nach der Geburt verbilden : erlange mir mit bei-„ner Fürbitt, daß ich rein und keusch möge leben,„und bitte für uns IEsum, deinen lieben Sohn :
„den Menschen zu mehrern Seelenheil , auch zeit,„lichem Glück und Seegen gelange, als die heil.„Meß.,, Hiernachst wird vom Rosenkranz, welcheseines von den vornehmsten und GOtt und Christsgefälligsten Gebeten sey, vom englischen Gruß,„und nach meinen Äbschid uimme Mich auf: vor vom Gebet für die betrübte Seelen im Fegfeuer,„allem Übel Leibs und der Seelen bewahre, unrund von Anfechtungen in Gedanken gehandelt. Da,„anderer Strafen mich befreye: gib auch, daß ich bey wird erinnert, daß nicht alle böse Gedanke»
„gegen meinen Nächsten Barmherzigkeit übe, da-„mit ich cinsmals mich mit dir in ewige Freud zuerfreuen habe, Amen ,, i ) Gebeth zu Maria-ir Geberh zu Gr. Anna. H
gleich Sünde wären ; sondern zu einer Todsündewerde erfordert, 1) der vollkommene Verstand, daßman zuvor klar erkenne , eö sey dieser Gedanke un-recht und sündhaft, 2) der ganze Wille, daß mau
Im Jahr 1748. haben die Iesuiteu bey ihrem ^chftnMlig und von ganzem Herzen darinne er-in Schwaben angestellten Mißionügeschäfte ein be-U^^H^' heist: „Wenn du die Bosheit nur
sondcreS Mißionsbüchlein drucken lasten, und solchesunter ihre zahlreiche Zuhörer päbstdscher Religion,die sich aus allen benachbarten Orten zu ihnen ge
halb und halb , gleichsam in einem Nebel siehest,ist es keine schwere, sondern aus Abgang der Frey,heir nur eine läßliche Sünde. Wenn du nur halb
samlet, ausgetheilet. Der Titel .st : Tä 'ilcbe «»nd halb e>uc Freude trägest ; dir gefallet und nie
Mißlonserneuerung, oder auserlesene geistlicheUebung eines recht christlichen Lebenswandel«ach Anleitung der apostolischen Mi ton inSchwaben ; - - zusammen getragen durch einenPriester der Geiellschaft JEsil. Cestanz 174.x.12. 12 und einen halb. Bog. b) Der erste Theil
gefallet, ist es nur eine läßliche Sünde, rc.„ DaSfolgende becrift die Arbeit, das Esten und denSchluß des Tages. Hieben wird die Litanei) vonU. L Frauen zu Loretto vorgeschrieben, und im fol-genden Gcbctgen heist es : „Verschmähe nik unser„Geber in unsern Nöthen, sondern erlöse uns al.
enthält die Andachten des Morgens , da denn dren «lezeir von aller Gefährlichkeit, 0 dir glorwürdigeVater Unser, dre Bespreng,inq mit Weihwasser, ' und gebenedeyte Jungfrau, unser Frau , unserdas Niederknien vor ern Eruc.sixbild, e.» dreyfa-> «Mittlerin, umer Fürsprccherin : vers hne unsches Avc Mang mit einem dreymaligen Küssen den-'"üt deinem Sohne, befiehlt uns deinem Sohn,Erde anbefohlen wird; zugleich werden mi§ unter- «fürüclle uns deinem Sohn.., Wenn es e.lsdcnn
schiedliche Seufzer und Gebethe vorqesch-iebcn, un-ter andern eine Aufopferung zu der seligsten Jung
an den heil. Ioftph komt, so steht das Gebetb da-bey : „Wir bitten dich, 0 HErr, daß uns durch
frau und Mutter GOtteS ^ ein ander'Gebeth zu «die verdienst des Bräutigams deiner allerheilrg,derselbe,, als ein Mittel die Keuschheit zu cryalten, «>^u Gcbä,re:-in geholfen werde - dam.t, was un-eme Anbefehluiig zu den heiligen Schutzengeln und «!" Vermögen nicht erhalten kau, uns dastelb durch
Patronen, »»gleichen einige Uebungen der Tugen-den : und darinnen heist es : „Ich opfere deiner„göttlichen Majestät in Vereinigung der Ver-diensten des <ebens und Sterbens Christi,
„seine Fürbitt geschenker werde. Durch Christum„unsern s?Errn, Amen.,, Nach diesem folgen ei-nige Uebungen zu unterschiedlichen Zeiten, darun-ter das erste die < eichte ist, den welcher hanpt.ach-lich die genaue Erzehlung der Sünden cingeschär.
7>er bershmte Herr .Hnsprcdiaer R^rihvie-i-z,' h,r diese f^t wird. Um aber von der Mißivn selbst, und waS4^''^?erluE"" r. xu. j,. 4°7. hier zu der rechten Anwendung verseifn zul. kt r-
>») sa, llttor. r-cice. -r.LHi. i Oo 00000z fordert