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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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122)

I. Cap. M Abth. von der Lehre.

auch zu Rostock .748. »» 8-auf 6. Bogen besonders Provinz Fockien, wo die Dominicaner ihre Mtßi-

gedruckt worden. 2) Sie ist in der Absicht aufge-setzt, dasjenige, was du Halde in seinem Werke vonder chinesischen Kirchengeschiche bevgcbracht, theilsweiter auszusühren und zu ergänzen, und beschäsn-

on hatten, an, und breitete sich von dar über das gurr»ze Reich aus. Zu Fokien musten fünf Dominica-ner auf eine heimliche Ordre des Kayströ mit demLeben bezahlen. Unter selbigen befand sich perer

get sich hauptsächlich mit der Geschichte der über die aiw, Bischof zu Moyan und Vicarrus Apostolichinesische Gebräuche entstandenen Streitigkeiten, -) cus zu Fokien, von Geburt ein Spanier, em Mann,und der dcrchalber ausgefertigten päpstliche» Bullemider den Fußtapfen desCarbinalö Tournoit und deSda hingegen von dem neuesten Zustande der Misiion Mezzabarbtt nachwandelte, ,und sich den Jesuitenselbst wenig oder nichts zuverläßigeö darinnen anzu eifrig widersetzte Wie sehr er sich angelegen seyn

treffe" ist.

Der Hr. von Moshei'm macht uns von dem

laffen, die A. 1742. vom Pabst LeneOlcio XiV.wider die chinesische Gebräuche publicirrc Bulle, o>e

jetzigen Kayser in China, der den Gramen ^. ien- sich anfängt: Lx guo ii> AuUri, gültig zu^nachen,da6Lo-.g führet und 17z; aus den Thron gelanget, b)c>ne solche Vorstellung, als ob er den Christen sehrgeneigt sey, und der chinesischen Kirche ein grossesTheil ihrer vorigen Ruhe und Glückseligkeit wiedergcschenket. >-) Es ist wahr, bey dem Anfange derRegierung dieses Kaysers lauteren die Nachrichtensehr gut. a) Auem man vernahm gar bald,daß die grosse Hosnung, die man sich von ihm

siehet man aus seinem den 22. Hul. 174;. an dieihm unterwürfige Mißionanen abgelassenen Schrei-ben, darlnn er allen denenjcmgen den Bann drohet,die sich gedachter'pabstlichen Bulle nicht m allem ge-mäß bezeigen würden, k) Und eben dieser sein Ci-fer hat ihm denn auch um so viel eher d>e Märty-rerkrone zuwege gebracht, indem er den 26. Mm-174-'. auf dem Blutgerüste öffentlich enthauptet

gemacht, wieder vereitelt worden, und daß er gegen,wurde, dahingegen seine vier Milbrüder im Gc-die Christen nicht besser gesinnet sey, als sein Varerisiangnisse erdrosselt worden. Die ^zefuilcn loben ingewesen. C'r lieber nemlich die Jesuiten, so weit als 'ihren Briefen den Heldenmuth dieser Märtyrer, undes sein Eigennutz erfordert, und behält sie wegen ih schmucken ihre Gräber, um den Verdacht abzuleh-rer Geschicklichtelt in verschiedenen Künsten und «en, darein sie leider! bey ihren eigenen Gtaubensgc-Wissenschaften ar, seinem Hofe; allein das Christen-,«offen gerathen sind. Als der Pabst von diesen be-thum selbst hagct und verfolget er. Schon im Jahr ^ ^ ^ '

»7)6. sahe man die Bcweischümer hiervon, «nd obzwar die Verfolgungen nicht immer nur gleicherHestigkeir forrgedauret, so haben doch die Christen un-ter der ganzen Regierung dieses KayserS keine guteZeit gehabt, c)

trübten Schicksalen seiner Mißionanen Nachrichtbekam, hielt er dcshalber den 16. Sept. 1748- ZURom in einem geheimen Consistorio eine Reoe, auswelcher man die nähern Umstände von dem Tode desvorhingedachten Bischofs ersehen kan. Weil auchverschiedene andere merkwürdige Dinge darinnen

Besonders erhob sich im Jahr 1746. wiederum vorkommen, die zur genauern Kentniö der Eigne,st-

eine grosse Verfolgung über die Christen, die einigeJahre fortgedauret. Der P. Anstaunte, ein szcsuite zu Macao, hat eine Beschreibung davon auf-gesetzet, welche in dem XXVu. Theil der obenbenan-ten I^rlrr«; eä,6anrc!» Lc curieul^n den vierten Arri»ckel ausmacht. Die Verfolgung sieng sich in der

scheu Kirchengeschlchre und des damahligen Zustanddcöder Mlßion dienen, und der P. Thoinas Lstfcr-rla NAammachi g) und Hr.Prof. T-ftppe b) unsdavon einen Auszug mitgetheilet, so wird oen Lesernvielleicht angenehm seyn, wenn wir ihn wörtlich ein-rücken. Hier ist er r

r) Auszüge davon kau man lesen im theologischen Düchersnal,1 . l. r- ->r. sgg, in per Berlinische» Bibliothek r. II. p. 4 j,. sqc,.u id in Krafts thcvlvq. Bibliothek m r 4-->. 14->) §in Verjeichliis derer i» diesen Streitigkeiten sowol vonbei Icsuite!» als Dominicaner,t hernusgeqedenen Schriften fin-det man iii Originivu, er iinriqulr.riyu, clullUü-

U- r 407. in der fvrtgescrten Samlung von Alten undNeuen rhcolog. Sachen >4 ,4,0. p «:o. „ sp i >dcil Neuen

Beyträgen von Alken und Neuen theolog. Sachen 4. 175-. ?.rrr. iha-

l> Nicht im Jahr i-z7. wie Hr. von Mosheim schreibet. M insehe diesen >n. Theil p-n-. und Ranfts genealogisch. 4rrü>u->

-) Mo-Hein, Etichliing der »euestei, chinesische,, Kirche g.sckichre p yg

ch Di.ftr m. Thcil p> 112.e) Ducht und >>.

bstiilurn faciinuz vobis uccepistc ex lirteri;,csu-e nu»per cx Lincnli regno uck nc> peruenerunt, Lpl1<.c>p»mXl-iuricaikienscm, vicarium up ltolicum prouinciLkc> leie» k'errum Xlarcz-rcin nuncupati.nr ex urllinslfteelliculcir nn prn tiäe, cbrfti an-e >! fenstone vituinnmilist'c, gai prupcerea, 6 vctcri eceleNL vocabulo

vri

k' Man findet die Schreiben in des gelehrten Dominicaners,Thoma Maria Manimachii Osig>i>it>ar cr 4m>q,iir4r,v»r cUlttliL"r. ii. . 4->i- n. . u id i > der fortgesetzten Sainlu -g von Auenuuv Ncuen 4.1750... 4,6. fi,n-

^ x) I» > em zweyten Bande seiner Oi-iximim er ^iriqu>c,r,mh) I i kkr Samlukig von ,ÄIien und.Nuic», ^>n» »7;«.

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