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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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122 ;

I. Cap. HI. Abth. von der. Lehre.

rnus, äuas aliss mrrr^rii ciiulszapnä Linenles pernüassä Longregalionem cle propLZLnäa, tnio luperior,!rcmpore furste «lclaras, guLrum prima gusmor pres-b/tcros compleckicur, gui pro stäe Lbrilit luprcmumciiem obieranc; alkera vero cautla confeäba cst prolaceräoce />^»e//es t 7 ^/^ur, gui catbolicrm reli-

xionem langume luo conkrmauit. Laust« vero buiusmoäi iustu Vrbani Vlll. kr«äcccstorir nostri, rraclic« fucrunr examinanci« Longregationi facrorumricuum, cuius eciam äecreca no» ipk perspeximus acicaustam instituenäam conkeäka.

^I>L guogue clecrcra non ignoramus, gu« pro caustacaciem prolegucnciu eäila fucrunr, cum Llemcns IX.prrrclec«stor noücr summum pontlkcacum aäministra-rcc. H«c vericatis amore lliäka stinr, non vcro vcnomen Lc gloria cpifcopi kckauricsürensts, aur oräinislanäti Oominici lauste; inuninuanrur, cum pr«lertimvenerabilis Oei famulus ^ stcalü

guscuor laccrstore,, guor paullo ante rccenluimus,ex, erstem lanüi Oomini, kamilia prostierint.

Unfehlbar wird dieser Peter Sans, dessen LobderPabst in der jetzt angeführten Rede so sehr heraus-gestrichen, künftig einmal die Zahl der anzubetendenheiligen vermehren. Der Pabst hat sein Andenkenauch nachgehends noch auf eine andere Art zu ver-ewigen gesucht. Denn als der apostolische Vicariuszu Punxan in China r749. dieses Märtyrers blutigesViret, nebst einem Stück Erde, das nur dem Blutedesselben gcfärbet war, und zwey Ringen von derKette, womit er bey der Marter gefesselt gewesen,dem Pabste überschickre, so legte dieser solche Stückein ein chrystallcnes Glas, und übergab sie nebst einerauthentischen Schrift dem Lollcgio ste propaganstastste zur Verwahrung, i)

Inzwischen ist es bey der Hinrichtung dieses Bi-schofs und seiner abgedachten vier Mitgcscllen nicht

verkrochen sich in die Varquen auf den Seen undFlüssen; die andern begaben sich an den gewöhnlichenOrt der Sicherheit, nach Macao. Hierunter warauch der P. Beuth, ein Iesuite, der nachgehendsdaselbst starb, und in den letzten Augenblicke feinesLebens noch theuer versicherte , daß er als ein gehor-samer Sohn des Pabstes sterbe, und sich dem letztenDecret des PabstS, in Ansehung der chinesischen Ge,brauche, vollkommen unterwerfe. Blos diese Erklä-rung ist eine Verrathen», daß man in China mehrdenn zu wohl wisse, welchergestalt die katholische Kir-che den dasigen Jesuiten wenig Gehorsam gegen denpäbstlichen Stuhl zutraue.

Das allermerkwürdigste ist auch bey dieser Verfol-gung, wie bey vielen andern, gewesen, daß die Haupt-stadt Peking, wenigstens in den ersten Jahren, da-von befreiet gewesen. Man meldete, I) der Kayserbeschütze noch immer daselbst die Europäer, als gelehrteund dem Staate nützliche Leute. Von 22. Jesuiten,sowol Franzosen, als Portugiesen, Italiänern, undDeutschen, die sich daselbst aufhielten, wären ihrersieben, die keine Priester, und mit Mahlen, Uhrma-chen u. d. m. beständig in dem Dienste des KayserSbeschäftiget wären. Für diese habe der Kayser sehrgrosse Achtung; allein er sey unerbittlich, so bald siefür ihre Glaubensgenossen im Reiche bäten, oder einBluturtheil aufhalten wollen. Er glaube, es seyGnade genug, daß er ihren Ordensbrudern erlaube,in Peking zu bleiben, und die Christen hieselbst nichtmiöhandeln lasse; allein auf Anstiften des ersten Mi-nisters, der die Christen tödtlich Haffe, leide er nicht,daß sie, und noch vielweniger Mißionarien in denProvinzen gedultet würden. Bey dem allen wurdeversichert, daß das Evangelium inTong-Ring undCochiil-Chlna erstauendenFortgang unter den här-testen Verfolgungen gehabt, und daß in Lhina selbst

geblieben. Zwey Jesuiten in der Provinz Kiang-sseit den zwanzig Jahren, da die Christen darinn ver-nan muften bald darauf gleiches Schicksal erfahren; folget worden, die französische Mißion dreymal so

und im Jahr 1748« trugen zu Amacao wiederum dreyJesuiten, Namens Joseph Heirciquez, Anroni,und Triskan d' Artemis die Märtyrerkrone davon,

zahlreich geworden, als sie in dem blühenden Zustan-de unter dem Kayser Lang-Hi gewesen. Die Je-suiten haben sogar, wenn wir ihren Berichten trauen

Christen wurden in den verschiedenen Provinzen dessen, und 7000. Eommunionen gehabt.

Reichs , nachdem die Gouverneurs grausam oder So weit gehen die Nachrichten in den fercres csti-mitleidig waren, zu Prügeln und Tortur verurthei.let, oder man plünderte ihre Häuser, und zerstörteihre Kirchen und Altäre, u. s. w. Der gröste Theilder Mchronarien machte sich unsichtbar. Einige

>) Nachlest zu den, Cvl-urgisthen Auszug der neueste» Ge-schichte von, Jahr 1749.

^ Nachlest zum Cvburgischeu Auszug der neuesten Geschichtevou I. ,7;o. i>.

Ul. Theil.

Kantes. Die nach der Zeit bekant gewordene Be-richte enthalten, daß die Verfolgung immer mehr zuals abgenommen. Einige Spanische Prälaten be-kamen A. 1750. von den Inseln, Formosa und Ma-tt illeS

l) Im XXVIl. Uecueil der l-crrr« schürn,«. Cont. Krasts theol.Biblivth. 1°. v. p. 777. st.

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