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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 175».

6) die r.Nrjj>sn in Grönland,

7) die Mchion »n America«

XcU.

Was ist von der Mißlon zu Tranquebarweiter anzumerken?

Die Nachr chten, die man dasletztcmal lc) vondieser Mcßion mitgetheilet, erstrecken sich nicht weiter,als diS zumIthr 1744. und wir haben folglich dieseNachrichten von bemeldtem Jahre bis A. 1750.fortzusetzen. Wir werden hierbei) theils den belieb-ten AeUr billorico-ccclelialtici! dcS hochverdientenHrn. Hofpredigers Barrholc-inäi folgen, theils auchd>e unter Hrn. D. Frankens Besorgung herauskom-mende Msiindifthe MlßisnsberiiHre selbst, als die

182. tamulische Schulkinder nebst den vorhin ange-zeigten z8- portugiesischen, machen zusammen 220,welche sämtlich in der Mißion freyen Unterhalt inRost und Kleidung hacken, der denselben mchrrn-thcils von denen aus Europa zu dem Ende Übermäch-ten Wohlthaten dargereicht! wurde; unter denensonderlich Hr. Isaac Hollis i» England allein 40.Rinder auf seiner Rechnung hatte. Zu der ranin-lischen Lai'.dgettieine wurden 182. Seelen hinzu-gethan, da ausser ioi. erwachsenen Heiden, Z9. Chr«/stenkindcr und 2r. Hcidenklndcr, durch die Taufe,und 2i. Römischkathollschc, nach vorhergegangenemUnterricht in der evangelischen Lehre, unter dieGlieder der Gemeine aufgenommen wurden. Dieganze Anzahl der Christen in dieser Gemeine bel»ef

Hauptquclle zu Rathe zichem Von diesen letztem sich auf 2954. Unter den fünf bessndcrn prei-sen dieser Gemeine war der ^lKjaburanisohe,wcl

sind seil A. 1746. drcyzehcn Fortsetzungen hcrausgekoinmen, die für uns gehören, unter denen die L.XI.die erste, die I.XXIH. aber die letzte ist.

Die ganze christliche Gemeine in Tranquebar be-stund imIahr l744.a»S g6g6. Gliedern. Die portu-giesische Gemeine insonderheit anlangend, so ist diesel-be »in bcmeldten Jahre mit >8- in der Gemeine gebohr-nen Und gelausten Kindern vermehret worden, undzahlctc damals 299. Glieder. Die Besorgung die-ser Gemeine geschahe von zween Mißionarien, ei-nem Catecheten, der aber schon einige Zeit cmericuzwar, und zween Untcrcatechctcn. In der portugwsischen Schule lerneken z8. Kinder, ausser denen nochzwölfe von aussen zur Schule geschickt wurden. TueKnaben wurden von den Mißionarien selbst undvon zween Schulmeistern, die Mägdgcn aber voneiner Schulmeistern, unterrichtet. Die tamulischeGradrgemeine hat dies Jahr einen Zuwachs von92. Personen erhalten, indem 2Z. von christlichen, undio. von heidnischen Eltern erzeugte Kinder, wie auch;z. erwachsene Heiden die heilige Taufe empfangen,und 6. Römische zur lutherischen Kirche getreten.Es bestund dieselbe gegen Ende dieses Jahres über,Haupt aus >z8Z. Gliedern, so theils m der Stadt,theils in den der hochlöblichen Compagnie zugehöri-gen Dörfern, wenige aber in denen nahe bey derCompagnie Grundliegenden Tanschanrscken Fleckenwohnetcn. DieseGemeine bearbeiteten fünf Mißiona-ricn, welche auch zugleich die Tamulische Landgcmci-ne nach Möglichkeit besorgeten, ein Catechet,der da-neben die Untcraufsicht über die Tamulische Schulehatte, drey Gehülfen, zween Vorbctec und dreyVorbetermne». Inder rgmulischen Schule befan-den sich 182. Kinder

cher dies Jahr mit 57. vermehret worden, 124z.Seelen stark. Der Tanschaursche zahlet?, dendiesjährigen Zuwachs von 14. Personen mirgercch-net, 217. Glieder. Der rNadewiparnainsche,wozu auch die kleine Marrawcr-Gemeine gehöret,hatte einen Anwuchs von 56. erhalten, und bestundaus Z84. Ehrrsten. In dem Tirnpalarurevschenbefanden sich, die dies Jahr hinzugethanen 34. unkeingeschlossen, 6ro. Personen. Endlich rn demCnn»bar;ona>ttschen betanken sich, nebst den Neu-bckchrtcn dieses Jahrs, 2t. an der Zahl, 509. Per-sonen zur christlichen Religion. Zu Besorgung derChristen in diesen sämtlichen Kreisen, waren nebstden zween Nationalpredigern, ei» Caccchct, 4 Un-ecrcattchccen, und 6. Gehülfen bestellet. Die beidenLandprediger besuchten die Landgcmeinen jährlich ei-nigemal, tauften die neugcbohrnc Kinder und aduii-nistrirten das heilige Abendmahl. Des SontagShielten sie in den nahegelegenen Tanschaurschcn Dör>fern, die Cacechetcn und Gehülfen aber, ein jeder »n,seinem Kreise öffentlichen Gottesdienst: ausserdeMjsie auch sonst au Christen und Heiden mit dcm Wor- '^te GOtteS arbeiteten; wovon die Eatechccen mo-natlich, die Landprediger aber wöchentlich, an dieMißionarien Bericht abstatten musten. Auf dieho-zhen Feste kam von der Landgemeine, bald dieser, baldjener Kreiß nach Tranquebar zur Kirche. Auchsind die Landschulen zu Tanschaur und Tirupala-rurey in diesem Jahre ordentlich fortgesetzet wor-den. Die ganze Anzahl derer, welche dies Jahr zuallen drey Gemeinen insgesamt hinzugekommen,belief sich auf 292. In der Buchdruckercy sindin der Tamulische» Sprache die vierte Ausgabe des

... . Den Unterricht derselben be

folgeren, nebst den Mißionarien selbst, fünf Schuh.sogenanten Briefs an die Heiden, in yerportugie-rnelster und drey Schulmeisterinncn. Ietztbenante sischrn Sprache aber die Lehrbücher des allen Testa-

In diesem zu. Theil?. 677,

lmcnts, d»e vom Hrn. Mißionario ! 7 sicol. Dal be-' sorgte