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IV. Fortsetzung von 1746. kis 17s«,.
„nd Wächter, Palanguintrager, Taglöhner, rc,Denen in e«nigen Dörfern auf der Compagnie Grundwohnenden und den grölten Theil der Gemeine aus-machenden Parreierchnsten ist aus ihrem eignenMittel 1744. ein eigner christlicher Vorsteher zu bes-serer Aufsicht gesetzet worden. Es ward derselbenach vorhergepflogenem Rath mit den Mlßionancn,von allen nun unter ihm stehenden Personen dazuerwehlct; und um der Sache desto bessern Nach-druck zu geben, wurde einer der vornehmsten Heiden zu Madras, so der Oberaufseher über alle'Par-reier ist, und ihnen ihre Vorsteher ordnet, ersuchet,diesem zum Vorsteher der protestantischen Christen
nern 6 Fananr. -Zu der drittel» Abtheilung gehö-ren die, so imMißisnShause beständig sind, und völ-ligen Unterhalt bekommen. In der ersten Abthei-lung befanden sich A. »744. siebenzehn, in der an-dern fünf, und in der dritten »6. Minder. ImOktober bemcldten Jahrs ist in dieser Schule rmMission-Hause wiederum ein Sennnarium oder ersteClasse mit fünf grösser» Knaben angefangen worden,nachdem solches einige Zeit unterbrochen gewesen.Damit auch die Aussen - Schulen im Parrewrdorfein gehöriger Weise besorget werden, so gehen nichtallein dann und wann die Mißionarn unvermuthethinaus, sondern man hat auch nöthig gefunden,von solchem Geschlecht erwehlten Manne die gehö-!die Kinder von aussen monatlich einmal, nemlich»ige Gewalt mitzutheilen, der es denn auch, im am lezten Freyrage ,n jedem Monath, ins M,ßi-Gegenwart der übrigen heidnischen Vorsteher von, onshauß zum Gramen zu rufen; da ihnen denn nach^solchen Dörfern, welche hierzu ebcnfalS sämtlich ein- her eine Mittagsmahls gegeben wird, und sie zur
gewilliget, gethan. Darauf erfolgte in dem Miß»onshause auch die Approbation der Mißionarien undhoffet man, daß in Zukunft diese Sache zu guterOrdnung und besserer Disciplin etwas beytragen sol-le. Uebrigens hat man fortgefahren, das WortGOttes sowol auf der Compagnie Grund, alsauch vornehmlich in vielen ausserhalb gelegenen Os-tern zu verkündigen. Auch hat einer von den Mis-
Nachmittagsbctstunde da bleiben. Bey der pol«ttiAestjchc»» Schule, in welcher sich A. 1744. fünfZehen Kinder befanden, ist es A 1745. dahin ge-braclit worden, daß die Kinder, nebst der portugie-sischen , auch die englickw Sprach.' lernen sollen. Derehemals gemeldete portugiesische Schulmeister, (Viller, ein Europäer, hat nn Septemb. »74p. seinenAbschied genommen, und ist wieder zur See und
sionarien Gelegenheit gefunden, den vormals voi^nach Pegu gegangen. Sonst verdienet noch ange-ben, sel. Hrn. Gaiworl'o mit einem heidnischcm mcrket zu werden, daß der Hr. MißionariuS FaVrahmaner gehabten Umgang, dessen sonst in dieser dricilis iu diesen Jahren niir Umsetzung des I^exici
Lirchenhistorie gedachtworden, a) zu crncuren. b)Daß man zu Madras eine gedoppelte Schule ha-be, ist aus der dritten Fortsetzung dieserKirchcwHistorie c) bckant. Diesmal können wir nähereNachricht davon geben. Die malabsrischc Schuleist dreyfach abgetheilet. In der untersten Abtheilung stnd diejenigen Kinder, die ihrer Armuth halben von Kindheit auf mit Vichhüten und dergleichensich beschäftigen müssen. Diesen wird des Abendsnach Sonnen-Untergang an zween Orten in denParrcierdörfcrn Schule gehalten, worinn sie im
^„nulico-I.4cini iu eil, I^exmon d>-cmc> - l'almuli-cum beschäftiget gewesen, dergleichen noch für nö-thiger gehalten wird, als jenes, e)
Das Jahr 1746. war für die Mißion sehr fatal,indem ße, nachdem Madras von den Franzosen ero-bert worden, nach Paleacatta gleichsam ins E.rili-um wandern müssen. Die Umstände von dieser Er-oberung, nebst dem, was darauf erfolget, hatmauuns folgendermaßen gemeldet. Den 29. Augusthaben die Franzosen auf die Weissenstadt von chrcrFlotte gefcurct, ohne vielen Schaden zn thun.
CatechiSmo und in der christlichen Lehre unterrichtet Den 14. Sept. aber haben sie eine Landung ohn
werden. Sw gemessen sonst keine Wohlthat, auf,ser daß ihnen zuweilen alte Kleider, so die andernSchulkinder abgeleget haben, gegeben werden. Inder nüttlern Abtheilung befinden sich diejenigen, diedes Vormittags im Parrcicrdorf in des einenSchulmeisters Hause lernen, des Nachmittags abersich nach Handarbeit umsehen müssen. Sie werdennebst dem Christenthum, im Lesen, Schreiben undRechnen unterrichtet, und haben eine monatlicheBeyhülfe, die grösser» zu 9 Fanam'6) und die klei-
2) Dieser m. Theil >>. z?«-
b) za» Kitt. «xlc!. r. XU. p. ,4,. Ojiindische Berichte L.'MM.
l.Xl. p. r?«. >77.17». lljq. >»I. enorm. l-XIU.;««.c> rtzc» p «8s.
6) Ein RadMsches Zqyqiq Wqchk »e. lpferilii-e.
weit Madras vorgenommen, und die Stadt vomlStcn ejurci. an zu Lande und Wasser bombardiret,wobey auch der Hr. Mißisnarius Fabricins imMißionshause eine Bombe über sein Haupt stiegensehen, die nicht weit davon niedergefallen. Weildie Schwarzcnstadt von den Einwohnern bald ver-lassen worden, haben die englischen schwarzen Talia-ren dieselbe zu plündern angefangen, womit aberdas Mißionshaus, bey des Hrn. Missionar» Ge-genwart, verschonet worden. Obbemeldtcr Hr.MißionariuS hatte sogleich bey dem Anfange der
Belage,
Osiiutischc Bericht« conrurl. 2 , 17z. --r. ,84- es--'---, rx u
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