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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.
Christum zu erkennen. Das königl. Direktorium ist. In den Gemeinden a'ber, wo Ntuaugcsessene sichwar dahero auf Mittel bedacht, diesen Heiden zur aufhatten, verrichtet man den Gottesdienst in beidenErkentuis des wahren GOttes bessere Gelcgenheit!Sprachen, „emtich auf Schwedisch und Lappländisch,zu verschaffen, und beschloß daher unter andern, dieses In Coriielerppinark, so vermuthlich das großebeide Flecken von dem Iockinockischen Pastorat zu seyn wird, sind gleichfals zwey Pastorate, nemlich
trennen, erhielt auch hierzu A. 1742 den Beyfall desKönigs; doch fand man Hiebey Schwierigkeit theilsin Ansehung der Eigenschaften, so der Lehrer besitzenmüstc, d> » man zu einem so angelegenen Werk be-rufen kcnte, theils darum, daß diese AattomischeLappen, wie sie insgemein genennet werden, wegen
Iuckercherfwi und Raurokeiiio. Juctasjcrswi,auf lappländisch Cjoeke.cv, lieget bey Tornesiuß,ohngcfe!>r zg Mei'.cn von der Stadt Torne. DieKirche, weiche zu König Carls lX. Zeiten erbauetworden, ist verfallen, und eine neue vor kurzem auf»gerichtet. Ingleichen ist bey Enonrekis, soc»n Fl»
ihres barbarischen und unvernünftigen Lebens übel lial dazu ist, ohngrfehr 16 Meilen in Norden, eineberüchligct waren. Es ist merkwürdig, daß dieseiKirche erbauet. Der Pfarrer wohnet l»Ii'ckasiec>;Lappen sowol durch den Bau ihres KörperS/alsauchjin Enontekis aber ,stein Comminisicr. In Iuckns-durch ihre Gemüthsart, von den übrigen unterschie- jerfist A. 1744. eine Schule angerichtet, und wird
den sind Die Lappen sind insgemein klein vonDachSthunr, aber die Naitoiinschen sind groß, und demGemüth nach grausamer, als die übrigen Lappen, so
in qemeldter Gemeine sowol die finnische als dielappländische Sprache gebrauchet. Aaucokeilio istdas andere Pastorat, und lieget in Norden nach der
daß niemand ohne der grösten Lebensgefahr unterste Seite der Gcbürgeam Eismeer. Dazu gehöret ein
Filial Urojdckl, so langst nn nach Norden lieget, wo»hin der Pfarrer zu gewissen Zeiten des Jahres reiset.A. 174:. wurde ein Schulmeister hingesandt,welcherfetzt nebst der Schulen der Gemeinde vorstehet.
In Ainttlappiiiark ist ein Pastorat Ausirmo,welches gegen der rußischen Grenze liegt. Die Haupt»versamlung bestehet vornemlich aus Finnen, welcheals Neuangesessene das Land erbauet haben. So-danl>stk ist ein Filial, woselbst ein Coiuminister woh»nct; ^Lnape aber eine Capclle, wohin der Pastor zugewissen Zeiten im Jahr reiset. Dieses KiMllapp»
zu reisen sich gewagct hat. Hurcrcy, Mord, Raubercy und dergleichen schwere Missethaten, giengen beydiesem Volk sehr im Schwange; woher man leicht-lich schließen kan, was für Gefahr sich derjenige un-terwarf, der daS Vekehrungsmerk mit Ernst unterihnen anfangen solte. Herr M. steter Högströin,der ausser der obgcmeldtcn Beschreibung von Lapp-land, bereits 1741. eine schöne Abhandlung: Der-nüiifttIe (vcdanken vo 1 GOrr rc. ans Licht gc-sie.wt, schlug dennoch den Ruf nicht ab, sondernnahm über sich, ein Hirte dieser Heiden zu werden.
Er hat auch schon durch seinen grossen Fleiß, vor^mark soll im Christenthum wohl gegründet seyn, undsichtige Aufführung und beständige Unterweisung,iist es von dem eifrigen Prediger, iHaoriel Cuorro,durch Herumreisen nach ihren Hütten, unter GOt-lohngcfehr Anno 1670. vom Heidenthum zumchnst-tcü Beystand und Sergen, viele Frucht geschaffet, lichen Glauben bekehret worden,und ob sie gleich annoch in grosser Unwissenheit sie- Rlmilapvmark gehöret allein unter Abo Stift,cken, r) so ist es dennoch schon ein gutes Zeichen,daß ^ alle aber unter Hcrnosüiid.
Aus diesem allen erhellet, was Massen im schwedi»schon Lappmark zur Zeit 10. Pastorate und Haupt»kirchen, auch io. Annepcn oder Filiale und Capel»len hier und da zur Bequemlichkeit und zum Nutzendieser Leute angeleget seyn ; und welchen auch 6. or»dentliche Schulen mir ihren Schulme.sttrn jährlichvon der Krone unterhalten werden. Die ordentli-„ ... . ^ ^ chcn Lehrer der Gemeinden kommen alle, ausser denen
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sie GOtteS Wort vertragen mögen, welches vormalsnicht geschehen. Ihre Bekehrung aber noch weiterzu befördern, so ist das königl. Direktorium imVe-grif, eine Schule anzulegen. 5)
In allen fctztgcmeldten Theilen von Lappmark wirdnunmehr» der Gottesdienst in Lappländischer Sprache verrichtet, obgleich keiner von den jetzigen Lehrernein gebohrner Lappe, noch von lappländischer Herkunft
Högström 1745. INrcn Litel auf deutsch also lauter: Leilcrungsstimme andas von Sem GL>er Jacobe in dlngkaubcn und Abgäue-rcy verfallne ^aufi Jacobs, in einer chriirlichen Lerrach.rung über den an dem leereren allgemeinen Verlage zurHauprprcdigt verordneten Tepr von dem ienlanfcndenlösten Jahre, der gclliwarischen versamlung in läpp.ländischer Sprache vorgestellt. Ei» AuSzuz daraus stehtin den Xkpi; biüor ecclei. qs. Xl. p. r^. l'gg.
;) Man vergleiche hiebe,) die Vorrede zu gedachter Pre-digt, und die tuüor. eccles. s'. Xl. p. go. t'gg.
andern Gefallen,
c) Gerrayde sowol als Geld vom
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r) Nach MaSgrbuuq der Dcrorduung Zkönig Carl»VI vom 14. Jan. >6>>s. giebet ein jeder pappe dem Pfar-rer an Zchensen 2. paar lappische Handschuh«, oder einhalb pisfuud Hechle, sur Osiergab« b.tomt er ein StückPclzwcrk von grauen Fellen von einer jeden Person, die
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