I. Cap. HI. Abtheis. von der Lehre.
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ren Kircheneinzuschmiegcn, istnunmehro insehrgro-scö Abnehmen gekommen, nachdem seme Betrügereyund Falschheit immer mehr und mehr entdecket wor-den, und allbereit für das erkannt wird, was sie
Pflanzung des Evaugelii in den auswärtigenWelrrheilen, zu London gestifteten Gesellschaftgeschassetworden; ertheilet in emer predigt,'welche bey ihrer jährlichen Zusammenkunft in
wirklich ist; und vermuthet man, daß dieses UnkrautIder Birche St. Maria!e Bow, den i;. Febr.sich nickt weiter wird ausbreiten können, nachdem! 1744- gehalten worden'von
unterschiedene, welche sich vorher» gänzlich zu dieserParthey geschlagen, nunmehro zu ihren Kirchen zu-rückgekommen, folglich die Mühe eines etwa daselbstneuankommenden Emissär» fruchtlos und vergeblichseyn dürfte. l>)
Was cS übrigens in den andern amerikanischenGemeinden für mancherley verkehrte Secten giebt,kan man daraus sehen, weil ein alter siebenzigjahri-ger Mann aus EharlcStown, der einer anabaptisti
D. Capellan bey Sr. Majestät und Gecre-rario der Gesellschaft. Weil man sich daraus vondem heutigen geistlichen Zustand der mehrcsten eng-lischen Eolonicn und Plantationen in America einenziemlich deutlichen und ordentlichen Vegrif machenkan, so wird es nicht undienlich seyn, unsern Leserneinen kurzen Auözug daraus vorzulegen. Zuerst wol-len wir zeigen, in was für Umständen sich diese ( 5 o-lonicn vor Errichtung der Sociekäcbcfunden,sodenn
in Earolina viel Arianer, Socinianer und Deistengäbe, und daß sein eigener Schwiegersohn, ein gelehr-ter Doctor Mediklnä und Friedensrichter ein Soci,niancr sey. i)
XX.
Wie ist das Christenthum in diesen Zeitendurch dieRefornmten ausge-breitet worden?
Großbrittannien und Holland haben sich bisherum die Wette bemühet, das ihrige zur Ausbreitungdes EhristenthumS beyzutragen. Was nun beideNationen dcsfals crspneslichcs ausgerichtet, das sollallhicr kürzlich angeführet werden. Was insbesondcre Grosbriraunieu anbetrist, so komt daselbst zu.förderst die durch ein konigl. Patent vom l6. Iun.1701. in London errichtete Gesellschaft zur Fort-pflanzung des Evaugclii in den auswärtigenU'elcrheüeu in Betrachtung, und sind derselben ge-seegnerc Bemühungen bereits mehrmals in den vori-gen Theilen dieser Kirchenhistoriö mit höchstverdien-tem Ruhm erwähnet worden. Vor wenigen Iah
tung bemcldter Societät, auf 500 Familien, die inder Eitelkeit ihres Sinnes wandelten, ohne etwasvon einem öffentlichen Gottesdienst unter sich zu ha-ben.
In N>u - England waren wenigstens 72220EM-wohner in der Regierung klallacüui-n- 6ay, Z2222in der Herrschaft (^onnsc-cicut, ;vo2 in dLcv-Uamp-zlurc, 2220 in der Provinz Xlayn, und doch war nureine einige Kirche von der Verfassung derEpiscopal-kirche für so viel tausend Seelen; ncmlich in derStadtVsston.
Auf der Insel Rhode und der Plantation pro-vidence befanden sich auf 5222 Menschen, und dawar erst der Anfang von einer Kirche, in der auf die-ser Insel gelegenen Stadt dlc«-porc gemacht.
Aber in der daran stossenden Plantation dlara-;-m-l'ec waren Z222 Menschen, ohne die geringste Anstaltzu ihren Religionsübungen zu haben.
In der Provinz L^eu Lork waren 25222 Per-sonen anzutreffen, und eure einige Kirche war daselbsteben erst eröfnct.
In Dst-Jersey waren 8002 und in Mest-Iersey
ren ist uns eine besondere Schrift bekant worden,! ^02 Einwohner, und doch sehr wenig zum öffent-Ivclchc von dem erwünschten Erfolg ihrer Anstalten Gorresdienst bestnnte Orzc, worunter nicht cl-
zuverläßigen Unterricht giebt. Sie ist eigentlich inenglischer Sprache verfasset, von dem Hrn. AbtSteinmetz aber ins Deutsche überseht, und in dieklosterbergische Samluug nützlicher Materienzur Erbaun gim wahren Lbn-reurhum k)ein-gerücket worden. Ihr Inhalt erstrecket sich bis aufsJahr i -44. und der Titel heist: Zuv rläffigeLTrach-rrchr von den, Nutzen, der unter göttlichenScegen, durch die Bemühungen der zur Forr-
b) IiiKor. ecc!e5 1 *. XV. n. ^97. chc,,i) L. 'rnm. XiV, ^>, zzr,
b) 1'vm. z. x. 657 - 6-z.
ner nach der Liturgie der englischen Kirche eingerich-tet war.
In pensylvameu wurden auf l 1220 Menschengerechnet, und es war nur eine Kirche in Philadel-phia, der Hauptstadt dieser Provinz.
In LTkord- Larolina waren 5222 Leute von derEnglischen Nation, ausser den NeqreS und India-nern, wclcke alle in Ansehung der Religion nur tha-ten, was ihren Augen recht war, und fast ganz ohneGOtt in der Welt zu leben schienen.
In Güd'Cardlma waren 7020 Weisst, die sich
nur