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IV. Fortsetzung »on »746. bis i?;o.
tcrte. Eü enthielt dieser Theil die Geschichte desH. Do«/«,c, selbst und seiner Schüler, i) Der II.eben daselbst 1745. in 4-/75. Seiten, oder4,Alph.
8 Bogen, k) Es werden in andern Theile die Le. ^ .
bcnsbeschreibungen von chlV. berühmten Dommi- wider ihre Bluthunde vor dem Rath von Spamcn verthei
Es kommt auch iin diesem gten Theile viel merk-würdiges von Gixro Senens! 0) vor.
Der
<aner Mönchen erzählet. Der Illte eben da-selbst 1746. in 4. von welchem Theile wir aber inVenen nor. (K) angeführten Journalen und gelehr-ten Zeitungen keinen Auszug, oder andere Nachrichtgefunden haben, und weiß ich nicht, wie eö mag ge-kommen seyn, daß man diesen allenthalben, wo mandoch von den andern Theile dieses Werkes Nachrichtfindet, mit Stillschweigen Übergängen hat
Der IVte Theil eben daselbst 1747. in 4. 4 Alph.12. Bogen l), worinnen das 25. Buch dieserHistorie bis zum zrstcn enthalten ist, Wie vollständig und weitlaufng die Erzehlung von dem Lebenderer, in diesen und folgenden Theilen vorkommenden Dominicaner Mönche seyn müsse, kan manunter andern daraus schließen, daß dem einzigenPabst s?io V. und Varcholomäs Marryri, Erz-bischof von Bragve, besondere Bücher zu ihren Le-bensbeschreibungen gewidmet sind. Es kommt indieß'm Theile von dem Ambr-flus tLarharinusviel merkwürdiges vor. m)
Insonderheit wird den Lesern die Beschreibungdes grossen Patrons der armen Indianer des Bar-itholom. cie lar Lala; gefallen, n)
2) S- die keipz- gel. Zeit. 1744 P. 14«.
>) S. mit mehrcrn von diesem andernTheile die kcke-«noirer äe Irevoux liinvier »746. p. 6z. D- Krafts neueIheolog Biblioth. 1'. I. p. 107.1 o«. Götting. gel- Zeit. 1746.p. >L6. 5 eq. (bl. Beckers) theolog. Nachrichten. 1 .;.p. 4 ; 7 .Die Leipz. gel. Zeit- >745. P. 7Zr. 7;;-
I) S. davon mit mehrern die Leipz Zeitung. 1748. p. »os.D- Kraft I c. 1".,. p. „7.^2.
Der Verfasser mahlet ihn alS «inen sehr hitzigen undparadoxen Kopfab. Den hitzigsten und längsten Streit
fährte er mit dem DominicusSsto über die Frage: Gb einMensch in diesem Leben seiner Rechtfertigung gewiß seynkönne b Carharin behauptete wider die gewöhnlich« Mey-nung seiner Kirche mit vielen Feuer, man könne davon
digte, und führte dieselbe so gut, daß ihn der König vonSpanien zum Protektor dieser Völker machte, und ihmverschiedene Befehl« mitgab, die aufAbstellung der bisheri-gen Grausamkeiten gegen dir von den Spaniern überwun-dene Amcricancr abzielet«». So gut auch dir KöniglicheBefehl« waren, so brachten dir königliche Gouverneurs, dieganz ander« Absichten, als äe In tu'»,, hatten, sie doch nichtzurExecutien. Als dieser nun sahe, daß er dir Indianerweder in Freyheit setzen, noch ihre Sklaverei) erträglichermachen konnte, gab er aus Verdruß dem weltlichen Standegute Nacht, ward ein Dominicaner Mönch, und lebte 8-Jahr als Mißionarius auf der Insel Dominico. Kaumaber hatt« er i5;c>. gehöret, daß die Spanier neue Erobe-rungen in America vorhätten,so wagte er wieder etwas zumbesten der armen Völker, girng wieder nach Laftilicn zurückund versuchte alles, um zu Verbindern, daß man bey denneuen Eroberungen nicht eben dir Grausamkeiten ausübte,die man die bereits Überwundenen hatte empfinden lassen.Sein« Vorstellungen fanden bey Kayscr Carl V. Gehör under reiset« mit erwünsiben Befehlen versehen nach America.Hier wurden dieselben aber nur von den wenigsten Gouver-neurs vollzogen. Er gieng also wieder nach Spanien zu-rück. Der Kayser Carl v. der dazumahl auch zugleich Kö-nig von Spanien war, ernannte »hn wirklich zum Bischofvon Chiapa, der Hauptstadt in Neuspanien, damit semeBemühungen die Kayfirlichen Befehle vollzogen zu wissen,desto mehr Eingang finden möchten- Allein hieran kehrtensich die; geldhungerigcn Gouverneurs und Officiers beyseiner Wiederkunft nach America eben so wenig. Als ernun sähe, daß alle seme desfalls angewandt Bemühungfruchtlos war, übergab er sein Bißkhum in die Hände desPabsts, glcng nach Europa zurück, und schrieb den be-rühmten Tractat von der Tyranney der Spanierin Ame-rica. Diese und ander« von ihm verfertigte Schriften sindvoll von Erzählung der unmenschlichsten Dinge, so die Spa-nier in diesen Gegenden vorgenommen, und welche destoglaubwürdiger sind, da sie der Verfasser selbst mit Aiigcngesehen, und andere redliche Mißionarn m America durchihre Erzählung bestätiget haben. Der Pater Tours,, ,ndem vorherbemeldeten 4ten Theile der kliiloueä« l Oräre
äs 5r>nr vommigue rechnet selber mehr denn t, bis >z.Millionen Menschen, welche die Spanier damahls in Ame-rica durch Feuer, Schwerdt und andere Arten der Grau-samkeit hingerichtet hätten.
mir der größten Gewißheit, und ohne allen Zweifel «4 Sireuu Senensl» war wegen seiner Irrthümer, die er»crsiclrerr seyn. Doch brauchte ihn der damahlig« Pabstlftbon rinmabi vor der Inquisition zu Rom abgeschworennicht nur bey den, Trivenrinischen Loncilis, sondern ließ'uud wieder angenommen hatte, zum Feuer verdammt:ihn auch bis zum Erzbischof von Lsma steigen. Pabst Der Pater Ghi.-steri', nachmahliger Pabst piu» V, bat ihnJulius lll. hatte ihm so garden Cardinals Hut zugedacht,. hey damahligen Pabst« Julis il. nut vieler Mühelos, und«b er gleich schon 70. Jahr a't war, allein er starb eben,'^sitzte an den Derurtheilkcn hernach einen grossen Dann-
als jener damit umgieng, auf der Reise nach Rsm. Überhauvt lernet man aus diesemTheile dir päbstischenTheolege»,
nicaner Mönch. Eine besonder« Verleugnung bewiestSktus Senensks (»ach der MeinungdeS Pater Touren»
Welche sich auf dem Trioentinischen Concilio befunden, ,n diesem gten Theile vor vielen Gelehrten dadurch, daß erziemlich kenne», weildie meisten aus dem Dominrc«ner-ivor seinen« Ente alle seine Werke und Papiere verbrannte,C>rSen waren. >0,, ,r ni fit wieder '.arte dnrchsth. n können. Alle», wer a
n) Dieser bat durch seine Bemühungen den Vvrwurf der trw.gel, d- dieser Eixtus von G.burt ein ^ude. bis in
M nenschlicht.it und abscheulichen Graasamkcihwclche dieSpanier gegen die Einwohner in dem eroberten Am.ricaausgeübet, um ein grosses erhöhet Er war Lkliilia.usJuris, als dl« «Sache oer arm.n unterdrück««» American,r
däs ;i sie J^hr s-ineS Alters ein liederlicher Mensch und> iratox« Kers und nach seiner Bek-Hrung noch zweymalvorderJ-qu-si.»»», undgar einmahl zum Frmr vcrda n nt
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