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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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III. Ecip. von dem Kirchenregimente.

„rienberg in die Gefangenschaft z» setzen, worin-„nen sie nicht nur eine Gencralbeichte von ihrem„ganzen Lebenswandel abgeleget, sondern auch viele„Merkmale einer wahren Buse spüren lassen.

„Ob dieselbe von Herzen gegangen, haben viele„rechtschaffene geistliche Personen damals gezweifelt>) weil die bösen Geister ans denen Besessenen

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Kirche, noch dem geistlichen Ordensstande, nochihrem Vaterlande etwas vernünftig vorrupfen kön«ne. 5) Was man aus dieser Begebenheit gutes her-ausziehen könne. Schließlich berichtet er, daß Ma«ria Renata Zeit ihrer Gefängniß mehrmalen, auchnoch öffentlich auf dem Gcnchtsplaz dem Teufel

.,.. .„^.^abgeschworen. ihre Sünden einem WohlEhrwür.

/deren zwey durch die Kirchen-Lxnrckmn bcfreyet!digen Priester aus dem Orden des heil. Bemdicti^worden) einhellig ausgesaget und behauptet habcn/eumürhig gebeichtet, und durch pricstcrliche Gewalt„sollen, daß ihre Bekehrung nur verstellet, und ei- davon entbunden, durch das allcrheiligste Altarsao„ne Fortsetzung ihrer schon 50-Jahre getriebenen cramenr einund anderemal gestärkt, mir vollem„Gleisnerey seye. 2) Alle höllische Geister behaup- Vertrauen auf die unendliche Verdienste JE-„tet hätten, daß Renata alle Nachte ihre mit ihnen l'n Christi dem Tod entgegen gangen, und den

- ^ - -Schwerdsireich unerschrocken empfangen, mit ganz«

licher Bereitwilligkeit louvmal, wenn es in ihremVermögen stünde, das Leben für ihre Sünden GOttdem Herrn aufzuopfern. Vor ihrem Ende habe sie

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„eingegangene Pacta erneuere, z) Hatten dienächt-„lichen Plagen bey denen Klostcrsungfcrn, auch„nach der Verwahrung Renata nicht aufgehöret,„ob sie gleich nicht mehr so stark gewesen. 4) Habe„sich die Renata auch nach der Zeit unter demZau„bergesindel noch sehen lassen.

„Ihr Quartier hat sie in dem Zimmer gehabt,„allwo em Schottischer Geistlicher aus Würzburg„wegen seiner Freygeisterey hingebracht worden, wel-, cher sich auch in solchen Zimmer vor einigen Iah-

vorbemeldeten P. Goar anbefohlen, die Kloster«sungfraucn zu Unrerzell, auch alle, bey ihrer Execu-tion anwesende in ihrem Namen inständig zu bitten,daß sie um GOtteS willen die gross gegebene Aer,germ'S ihr verzeihen, und für ihre abgelochte Sce-le bey GOtt öfters, wofern ße noch einer Rcini-

„ren erhänget hat. Alsdenn ist sie dem Malestz-Igung bedürftig, anstehen wölken. Worinnendann„amte übergeben und täglich vernommen worden.^ auch hoffentlich alle katholische Christen ihr willsah«„Es hat niemand als P. i^aurusaus dem Schot-iren würden.

„teneonvent in ihrer Verwahrung zu ihr gedörft,.„welchem ste auch einsmalen 2 LourciÜen Tockayer-„Wc,n in seiner Gegenwart, da doch sonst kein„Mensch zu ihr gedörft, aus ihren Kleidern vorge-wogen, wovon er auch käich-i benerliökiorie getrunken,, und den Ucberrest auf den geistlichen Rath gebracht.

Der ?. Oeorg. 6 >ar, 5<.,c. lest hak eine (wie ersie nennet, Christliche) Anrede nächst dem Scheiter-haufen, worauf der Leichnam dieser durchs SchwerdHingerichteten Zauberin auser der Stadt Würzburgverbrennet worden, an ein, bey dieser Lxccunon zahl-reich versammletes Volk gethan, und hernach ausgnädigsten Befehl einer hohen Obrigkeit bey demWürzburgischen Hofbuchdrucker in 4. drucken las-sen. **)

Darinnen handelt er 1) von der Strafe derZauberey im A. T. 2) giebt er eine kurze histori-

ren würden.

> Man hat sich aber in Verona und Florenz überwiese Anrede des Parer Goar öffentlich aufgehalten,und die Italiänische Ucbcrsetzung solcher Anrede mitkritischen Anmerkungen begleitet, welche hernachder Pater Goar in einer zu Würzburg gedrucktenlateinischen Schrift zu beantworten gesuchcr. ***)Man hat kern Bedenken den Pater Goar einenleichtgläubigen und einfältigen Mann ur nen-nen und schlüßt: Schöne Sache, den Teufel indein Habir einer Efficianrcn zu sehen, ohnedoch ein Signal davon zu zeigen!

Auch ist bey der Gelegenheit heraus kommen:bcstur in via pckcarorum luorum laüae, perverlae,1c6 converlae, uc nonnulü volunr, incanralrici»

clc kvlvllau nacae

in Lavaria, eäucatae in T^ullria 8uperinri, t7r//.reOci

--/er/o«',/ infra lacri er canchch nrclini,

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stl-e Nachricht von der wegen Zaubere,) bestrafte N?^E0^'-.1,<-,,/> prc b clolor! invclkirae

Eubpriorin - enge,in Z) zeigt er 4 Ursachen an „Somali; er gv-e rruncaw priu; eapics

warum GOtt wohl zu diesen unsern Zeiten das so i""pe arcem Luperinrem Uerb>pnbnlem conche.ttalange verborgene Uebel, undgeiricbene Teufelehand-s^o ^un i 1749. aeraii; 5uae 7z. lelu Cbr,l!r, ch,iun.

verk vsrbcmcldeter Person an das öffentliche Ta-geslicht habe ausbrechen lassen. 4 ) Führet er eini.ge llrsachcn an, warum man aus dem, was sich mitMana Renata zugetragen, weder der katholischen

**) welche auch IN seit Weimar ^5)^ lIMoriea-Lcc>el',

lli, Larniz, Oiabvli, er lagarurn uinälci cc inuenac»'sriumpbacoii äevolillime cvul cr-krd, iecun.äum exemplar Lev. l'arriz e 8<»cietake lelu

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1 * < . i>»e diovellk ch H/Ii Ni 4. P./4