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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Cap. Von Ketzereyen und Trennungen.

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des vor 2) hält er dos heßliche I'orcrzic, so er vonunserer christlichen Religion schildert, dagegen, undsestp.9zg-94l. z) mitKöpkenseigenen Worten dieabgeborgten Lästerungen des Dippcls bey 9 94t--danilteinjederLeser desto eherim Stande seyn möge,von der ganzen Sache zu urtheilen, und sich für Ver-führung und Blendwerk nicht allein selbst hüten, son-dern auch alle unglüklich betrogene desto besser war-nen, und daraus man urtheilen könne, ob Köpke

apostolisch h ndcli,; und prätendirte: sie selten ihmeinen schriftlichen Revers geben, daß sie sich der Sacheselbst annehmen, und ihn von seiner Rcformakions-sorge loszählen wölken, so wolle er versprechen, seinReforwationSamt an der SchwenckfelderMeligionbis nach ihrem Tode auszusetzen. Sie führten ihnaber gar bald mit seinem vorgegebenen Reformati-onsamte ab, das er ungebethen und unberufen anihnen beweisen wolle; denn sie unterschrieben ihm

nicht ein wohlgerathener Schüler Dippels, mithin also, nach seinem Verlangen, von Herzen gern, den.ein abgeschworner Feind unserer Kirche und Reli-chuf die andere Setie des, von dem Hrn. Grafen angilion sey. ^ sie geschikten Briefes von ihm selber vorgeschriebenen

Übrigens kan man besonders von der anstösigenKöp- Revers folgender masen

kischen Schrift, die den T'tcl hat: Gchrifrmä geErklärung b.r wahrhaftigen Erschein ngSamuels nach seine,n Tobe g) i Sam. 28,v. 7-20.!!.

wie Endes Unterschriebene zahlen bey lin-iern '(ebzeiren den Hrn. Grafen Ludwig von Zin-zeNdorf von aller leiblichen und geistlichen pfle-

Awcyte und vermehrte Auflage. Prcnzlau und Leipz. ge der Schwenkfelder in America auf das red*1745. in 8.G. Bogen. (tck. Beckers) theologische tichste und kräftigste los vor GOtt und LNen-Nachrichten I".6. 9.162-167. und von einer an-ischen.

dcrn Schrift desselben, unter dem Titel: Gemisch-> In dem beygefügten Antwortöschreiben aber ante Gcd .nkenFranks und i

en von des Menschen Geist :c. g ,)'den Hrn. Grafen, erklärten sie sich ebenfalls ganzLeipz. (oder vielmehr zu Prenzlau) 1748- aufrichtig ausfolgende Art: Die anvertraute In-

in 8- 9 Bogen, darinnen vor Diesmal sein vornehmstes Absehen auf die Behauptung der wieder-

struction von IEsn gegen unsere Religionglauben wir nicht; zu dem Begehren stehen

bcingung aller Dinge gerichtet zu seyn scheinet, wir nicht; wir haben keine verliehene, nocheben denselben Hrn. (tck. Becker) I.c. 1 .6. 9.854. angemaßte Gewalt, nach willkühr mit denmit mehrcrn nachlesen. Unsri en zu handeln - - wir verbleiben mir

Gleichwie es in America, und besonders in der so der Hülfe GVttes bey den Unsrigen, dankengenannten Landschaft pensylvanien gar vielerlei) GVtt für die verliehene Freyheit-- wie weit

von denen z christlichen Haupt-Religionen abgeson-derte Seelen giebt, also findet man da auch vieleSchwcnckfeldianer. Diese wolle der Hr Grafvon Zinzendorf, da er sich inPensylvanien aufhielte,auch reformiren, und schrieb deßwegen prahlerischgenug also an sie: Ich, als der von IEsu gesezreReformator der Schwenckfclder Religion muß

aber das anbefohlne Reformationsamt aus-zusetzen seye,bekümmern w:r uns nicht u.s. w. r)Hiermit hatte der Hr. Graf von denen Amerika-nischen Schwenkfcldern seine völlige Abfertigung.

Nun wollen wir auch etwas von den neuenDip-pclianern gedenken.

Im Jahr 1794. emigrirtcn viele Leute von unter-schiedenen Stande, Geschlecht und Alter um der Re-ligion willen aus Stokholm. Sie wandten sichg) S. auch davon I). Krafts neue theolog. Biblioth. erstlich nach Coppenhagen, und da sie daselbst nicht'r. r. P.r6r. woselbst «rauch noch von andern Koptischen

Echrchen, als .) von der <„jkor.schen räackrickit non S^ 'n wurden, kamen sie nach ^rwdr.chstadt ,nLasp. Scvwcnkfcloc, re. Prenzlau .745. in 8. .z Bogen. Schleswig,und haben sonst m mehrern Orten Teutsch,(G auch die Lcipr. gcl. Zeitungen 1744. 9 76z.) weg- landcs sich aufgehalten. Im Octob. 1744. kam zurveiser;um görtliciicn ll.cbcn, das in Ehrijro iik w- ibiä. '

>74;. in 8 1 Alpb. v Bogen und ?) von der rcinigcnven

Reust des Gätttcsbluces ILsu Ehristi rc. >blä. 174;. »1 . , . .v —

8. 16 Bogen eine kurze Nachricht ertheilet, von der lcziern ^wer nicht etngelaffen werden.

. ' und unter denselben auch gräfliche Personen, welche

um der Religion willen aus Schweden fortgeschaf-fet worden Sie mietheten sich damahls in einerder Königsbergischen Vorstädte ein Haus, wo sie allelogirten. Als sie wegen ihrer Religion zu Königs-Uuu uuu uuu u 2 berg,

aber ist eine ausführliche Nachricht in den Weimar.Ilistorico-Lccies. 9.10. 7^2. lg. zu finden.

gg) Es fehlet auch in dieferSchrifr nicht an grobenJrrthü-mern, und abendthenerlichen Ausdrückungen. Aller Ortenherrschet die grösieEonfusion, und der Verfasser ist so hart-näckig , daß er alle diejenigen, die an seinen vorgegebenenneuen Wahrheiten etwas auszusetzen finden möchten, schonim voraus vorfinstereScclcn erkläret, die das Licht der Son-nen nicht vertrage» tönten, daher er sich auch mit nieman.den darüber einlassen, oder disputiren will.

Königsberg in Preussen ein Schif mit Schweden an,welche schon vor Danzig und Altoua gewesen waren,

Es waren ihrer 24,

r) S- Hrn. Zrcsenii bewahrte Nachrichten von Herrn-hntischcn Sachen litten Band »748 in 8.9.