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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 17)2.

-er menschlichen Vorsorge auf Erden, nachdem Mtlsrec der vollkommensten Vorf>l gc imHiimnelck) rc. zu Dreßdcn und Leipzig 1 749.auf s Bog. >n 4. gedruckt worden.

V.

Was ist vorn Kriege und Frieden, auch mndern merkwürdigen politischen Bege-benheiten zu gedenken?

Nachdem etliche Jahre vorher zwischen den kaysund denen andern mit selbigen aliirtcu Trouppenauf einer Seite, und denen königl. französischenTrouppen und deren Aliirtcn auf der andern Seiteein blutiger Krieg vornehmlich in denen Oestcrrei-chlschcn Niederlanden geführct worden; so machtenian nach und nach 1746- auch Anstalten zu Wie-derherstellung eines langst gewünschten Friedens,und wurde zu dem Ende die Stadt Breda zu einemFriedenskongreß beliebet, 2) welcher Congreß hieraufnach Aachcn 1747. verleget wurde, b) woselbst mandie Friedenspräliminarien c) und Traktaten ansing.Hierauf wurde noch mancherley bey Friedcnsberath-schlagungen unter denen gcvollmächtigten Gesandtender im Kriege verwickelt gewesenen Partheyen den18 Oct. >748. ein Definitiv - Friedens -Tractat* *)zu Stande gebracht, und von denen zu Aachcndeßwegen versammlctcn Gesandten würklich im Nah-men ihrer sämtlichen Herren Principalen untcrzcich-net, den ii2 und i z Febr. 1749 zu f?ano und Lon-don öffentlich kundgemacht, ci) auch nachgehendSzuTVieu, Madric, nochmals zu Londcn durch einLxb-und Dankfcst, ingleichcn im Haag mit aller-hand Solenmtären dieser Friedensschluß öffcntlichgefeycrt e)

In Deutschland und besonders im RömijchcnReiche haben 1746. die französischen Trouppennoch immer viele Unruhen verursachet, daß deswe-gen vem Schwäbischen und andern deutschen Cray-

<?.) S. D. Krafts neue lheoleg. Diblioth. "r.4. p. 47-1.und d.r Leio;. fortgcs. Sammt. von alt- und neu. thcolog.Sachen >750- p-l>;-

2Z S. die neue Europäische Fama 1746. x>- 556. 897-

912 1070 - lvjjo.

b) I.c. -747-p-44?. lg.

*) welche I-c- p. 457 . ig. angeführet werden, und einigeBetrachtnnqcn über dies.n preicclirtcn Friedcnsccngreßeben dascll-st p.6:r 5o. p. /;z 5.,. s-.;5q. 89 * h- 9»9 >>-io§ich. »748. k-5;ig- lg.lZ 4 l 459^4 507m-' 4 -88 --

c) Wovon man 1. c. 174?. p. 207.5g. einen Auszug undx r;/. 5g- denselben ganz eingerücket findet.

6) I. c. p. s>e- 5g.c) l. c. > 74 ». p-^80. lg.

sei» nachdrückliche Vorstellungen geschehen müssen s)In dem Lürrichischei» hatten die kayserl. Troup-prn viel Thätlichkeiten vorgenommen, daß sich derFürst und Cardinal dieses Landes deßwegen in rmnep» Schreiben bey der Rcichsversammlung z>t Rc-genspurg nachdrücklich zu beschwehrcn genörhigecgesehen, z) In eben dem Jahre 1746. wardurchganz Deutschland eine grose Dürre, und in verschie-denen an der Ost-See gelegenen Provinzicn einstarkes Viehsterben. b)

Wegen des Hessen-Lassclistheii Hauses wurde1747. von Sr. königl. Majest. «n Schweden Zürstl.Heßischen Vice - Cantzler bey der Regierung fzuLNarpnrg Hrn. Ish. Adam Ropp eine in latei-nischer und deutscher Sprache verfertigte Deduktion ^i» Fol. mit 24. Beylagen in den Druck gegeben,darinnen man aus 7 Gründen zu behaupten suchte,das Hans Lasset entspringe von einer Herzo-gin von Brabanr, und folglich bade VielesHaus wegen beinelderer p>rinzeHin ein unwi-dersprcchlich Recht auf Bradanr. Man saheim Haag diese ?iece als einen Um der feinsten ko-litigue an, und einige glaubten, daß dieses ein neuerVersuch des Hauses Hessen, Caffel sey, die Chur-Würde zu erhalten i)

Der betanken L.ItNNiptlgardischen Affaire ist jendlich 1747. von dem französische» Scaatsrathcei» Ende gemacht, und die Ritter ll'Iilficriincc fürunrechtmäßig und sclglich für untüchtig erkanntworden, in denen Staaten ihres verstorbenen Hrn.Vaters zu erben, man hat aber auch dabey erkannt,daß das Hcrzogthum Mümpelgard der CrcnFrankreich als ein auSgesiorbenes Lehn hcimgefal-len sey; gleichwohl aber hat man doch auch demWürtcmberglschcn Ministerio zu gleicher Zeit zuverstehen gegeben, daß ohngcachtct dieser Auespruchden Rechten gemäß wäre, so welken dcnncch IhroMajest. in Frankreich dieses Hcrzogthum der Srntt- jgardischen Lulle unter gewissen Bedingungen, wegen >der man überein kommen würde, überlassen, lc) ^

Ihro Churfürst!. Durchl. zu L 1 t«>'nz si'chten !1747. die Handclschafc in dero Landen iminer mehrund mehr durch nützliche Verordnungen in blühen,den Stand zu setzen. I)

In Bauern haben Ihro Churfürst!. Durchl.1746. zur Aufnahme der Commercien iu ihren Lan- .

den j

kf S- die ncue Eurcpä,fchc Fawa ,zg Tb- p- 5 g.ß) >- c. ,Z4 Tb. p. 79. und Th. p yri. 5^.b) l. c. 1Th p. ric>.

>) I. c. 1 - 47 . p. Z l > 5,;.

>^) i.c. ci-I.c. 9. üüo. 4

!) I. c. p.74;. ^