1958
IV. Fortsetzung von 1746 . bis 1750 .
rheilnchmuiig an dem unverantwortlichen gegen,ei-, aUberrls- deutlich gclehret, lv.is ein guter Unterrichtt.gcn Verhalten mancher ihres Geschlechts: welches, zur Hemmung jüdischer. grossen theils aus einer aro-sie gleichwohl selbst, als widerrechtlich und strafbar, l den Unwissmhcil christlicher Lehren und Geschichtezu mißbilligen bezeugen. Hingegen würden sie, durch! herrührenden, insbesondere, auch heimlichen, Lösteteine Verweigerung einer ,olchen billigen Erk lärung Dringen w.dcr das Christenthum filr eine gut« Wir.
kung haben könne.
„Wir wissen zuvcrläßig, daß eine selche entwederschriftlich oder mündlich ertheilte Zurechtweisung,weitigen der Obrigkeit ertheilten Erklärungen of- manchen Juden, und zwar auch Rabbinen, von k»l-fenbar verrathen. iligem und die Wahrheit suchendem Gemüt!', so viel
?.) Kan den Juden auch auferlegt werden, bey,Hochachtung und, Ehrerbietung gegen »»s.rn Hry-
nichts anders thun, als den auf sie nicht ohne Urjach geworfenen Verdacht, als gegründet rechtfertigen; mithin auch die Vetrieglichkeil ihrer ander-'
Verrichtung ihres öffentlichen Gottesdienstes, ins-besondere und ausdrücklich, für ihre hohe Obrigkeit,dero Land, Unterthanen und Regierung zu bitten;als wozu sie der ausdrückliche göttliche Befehl Je-rem. 29, 7. und die ausnehmenden Beyspiel« deransehnlichsten Häupter ihres Volks, in den Büchern
lano, JEsum, sicy gebracht, daß sie, aus eigener Ve-wegntS, in die BckäntmS ausgcbrochen: Wie siennn so viel an demselben erkenneten, daß sie künf-tig nie ein Wort wider ihn reden würden. Ja ei-ner der hier Verstorbene», welcher sonst ein heftiger,Fcind des Christenthums gewesen, hat so freywil-Daniels, Esra und Nehemia, unstreitig verpflich-.lig als nachdrücklich bclheurct: wie er sich in achtten i wobey sie auch gar wohl angehalten werdenjnchme, daß,, so unser hcchgelobter Hcyland etwa
können, selbst ihren Gebetbüchern eine solche Gebeköformel einzuverleiben- Durch dergleichen billi-ge Verordnung werden sie zum öffentlichen undthätigen Widerspruch gegen alle oben berührte lä-sterliche Zueignungen ihrer Gebcter angehalten:und können sich dessen um so vielweniger weigern, dasie selbst in manchen Fällen, auch ohne obrigkeitli-chen Befehl, ausserordentliche Fürbitten für gewisseLandSangclcgenheiten, bey Verrichtung ihres öffent-lichen Gottesdienstes, zu thun, kein Bedenke» tra
der rechte Mesims wäre, er an ihn» nicht einen stren-gen Richter dereinst finden möchte. Andere haben,nach Ertheilnng eines nur mittelmasigenUnterrichtsnicht nur einen gleichen Sinn bezeugt, sonder» aucheine ziemliche ErkäntuiS. von des Mcßiä eigentli-chem Amt erlanget.
„Wie auch übrigens aus glaubwürdigen Nach,richten verlautet: so ist die Anzahl derer »mtJu-denthum nicht genug, welche heimlich an unsernHeyland, JEsum, glauben, und ihn für ihren Se-
gen; Wie denn die Juden,chaft der meisten Orte in Ugmacher von Sünden, nach Jes. sz. erkennen und
unsers allergnädigsien KönigS und Herrn Landensolches vor einigen Jahren, bey Gelegenheit des
annehmen, ob sie gleich bisher aus unverantwortli-cher Menschenfurcht, von dem öffentlichen und
Schlesischen Krieges, durch ein ausdrücklich auf ge-i schuldig,n Bekantnis der Wahrheit abgehalten wor-
dachte Umstände gerichtetes Gebet gethan hat.
„;) Kan die Obrigkeit die Lästerer und Uebertreter mit allem Recht zur ernstlichen Bestrafung
den. Endlich «st ja auch bekannt genug und unläug-bar, daß unter so vielen, leider! nicht aufnchlia zumChristenthum übertretenden Juden, sich gleichwohl
ziehen, ohne es andere, die nicht von^lcichen Ver- ^ch manche gefunden, welche aus empsan-cnen
brechen überführt sind, entgelten zu lassen.
„4) JhreZurechrbnngung muß hauptsächlich und
gründlichen und ausführlichen Unterricht, au-: red-icher Absicht sich öffentlich zu der Lehre und C e-
gcrniffc von Seiten der Christen, befördert werdenwozu man zu unsern Zeiten um so viel füglichcr ge-langen kan, nachdem bekanntermaffen, unter göttli-chem Beystand, und durch die Veranstaltungen undBesorgung eines aus unserm Mittel, viele zu die-sem Zweck dienliche Schriften bisher gedruckt, auchmehrere andere Versuche gemacht worden; wodurchdergleichen Bemühung in Unterweisung des jüdi-schen Volks, gar sehr erleichtert wird.
„Gleichwie nun durch dieses Hausmittel eigent-lich an Verstopfung der Quelle aller lästerlichen Aus-brüche gearbeitet wird; so hat die Erfahrung auchj^.x v. P.H7. i'^.
Sonst hat es bisher noch immer nicht an solchengefehlet, die eine zukünftige allgemeine Judenbrkeh-rung, ja wohl gar eine gänzliche Wiederherstellungin ihr voriges Land Canaan, behauptet haben. Esist hiervon zum Theil schon oben unter den Zwist,g-
keitcn
H H?an kan biebry nachschlagen D. CallenberA-, Rela-tion von einer 'krnttlhunq, Christum den )udcn bekannteictuvi« nun vurcy o«e,es a?au":m.lle. c'gcnl-, xxVtU. «Stuck ?. S6. h<b h- und im
Verstopfung der Quell« aller Österlichen AuS-^x«x.Scück w.< auch d.c.^LUtuüor. «clek.