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Gespräche Jn dem Reiche derer Todten ... : Hundert sieben und Siebtzigste Entrevuë, Zwischen Numa Pompilio, Dem Zweyten König zu Rom, ... und Dem jüngst-verstorbenen König von Sardinien etc. Victore Amadeo, ... / [David Fassmann]
Entstehung
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nen Anfang,weil der Orden aus andern,ihm zugehörigen Landen,undvon denen Güchern, die er in Teurschland, Böhmen und Ungarnbesaß,Mitte! und Hülsse erlangte, dergestalt, daß allenthalben vielBlut vergossen wurde. Ich meines Orts besorgte hierbey, es möchteauch die Neu Marckmit in das Spiel gezogen werden,als ein Land,das eine Zeitlang unter dem Orden gestanden, und ich erst wieder anmich gebracht hatte ; wie dann der Orden ohne diß noch das Schloßzu Lüstrin,Landsberg an der warrha,Schiefelbein, und andersOrte innen gehabt,mit deren LvgcuZtion es sich, unter allerhand Ver-wand, von einer Zeit zur andern,immerfort verzogen. Aber nunmehr»drunge ich darauf,daß mir alles,sonder weitem Anstand, vollends musteeingeräumet werden,und ich besetzte die gange Neu>Marck sehr starckmit meinen Vroupen.

Der Rayser kri^ericus iil. schriebe an mich, und verlangte, daßich mich ins Mittel schlagen,und suchen solte, die Stände des LandesPreussen wieder mit dem Teutschen Orden zu versöhnen,auch an denRönig von Pohlen, bey dem ich in gantz besonderer Hochachtungstunde,zu schreiben,und ihm abzurathen,sich in dieselbe Sache zu mengen.Ich meines Orts that auch beyden ein Genügen- Der Römg vonpohlen vermählte sich damals jull mit der schon-erwehnten PringsßmLllsaberb von Oesterreich,des Rönigs l-gcjisisi Schwester, weswe^gen ich ohne diß eine Gesandrfchassran den pohlnischen Hofschickle,dem Röntg von Pohlen zu s lchcr Vermählung Glücke MwünsHen.Allein wegen einer Versöhnung zwischen Sem Teutschen Orden unddenen Preußischen Ständen richtete ich auf keiner Seite etwas aus.Die Stände bli ben, in ihrer Antwort an mich, auf ihrer gefassetenMeynung beharren,und meldeten: wie sie nicht gesonnen waren,mir dem TeutschenOeden weiter etwas zu schassen zu haben, ab«sonderlich weil sie sied bereits an den Rönig Ogllmirum inpoh-jen gewendet hätten. Der Rönrg von pohlen aber bezeugte sich,wegen derer Preußischen Händel, etwas gleichgültig gegen meineGesändtschaftr, und ließ sich nur so viel heraus: Daß zwar dieStände in Preussen sich bey ihm gemeldet,und sich seiner Herr-schaffc unterwerffen wölken. Es wären aber die Sachen vonsolcher Wichtigkeit,daß er dieselbe reifflich überlegen,und ohneZuziehung des Lenges in Pohlen nichts darinnen vornehmenkome. Übrigens würde es ihm lieb seyn, wann die Stände in

Preussen,