Band 
Erster Band.
Seite
28
JPEG-Download
 

28

Bach drei Uhr kamen unsere Reiter zurück, etwas späterauch der Minister. Inzwischen hatten sich Graf venckel, einstattlicher verr mit dunkelein Barte, und der Reichstags-abgeordnete »Bamberger bei uns eingestellt, desgleichen ein verrvon Vlberg, der präsect oder etwas der Art werden sollte,wir fingen also an, uns als verren des eroberten Landes zufühlen und uns darin einzurichten, wieviel davon als bleibenderBesitz für jetzt ins Auge gefaßt war, hatte mir am Morgenschon ein nach Msten bestimmtes Telegramm gesagt, bei dessenThisfrirung ich behülflich gewesen, und in welchem es hieß,daß wir, „wenn es Gottes Wille", das Llsaß behalten würden.

König und Kanzler hatten, wie man bei Tische erfuhr,eine Art Recognoscirungstour bis ungefähr drei Viertelmeilenvor Metz gemacht, zu der sich auch der General von Steinmetzeingefunden. Die außerhalb der Festung stehende französischeArmee war am Tage vorher von diesem bei Tourcelles mitUngestüm angegriffen und in die Stadt und in die Fortshineingeworfen worden. Man veranschlagte die Verluste derFeinde aus ^000 Mann; in einer Schlucht hatte man gegenvierzig todte Rothhosen gesunden, die meisten davon durch denKops geschossen.

Abends, als wir aus der Bank neben der vausthür saßen,kam auch der Minister aus einen Augenblick zu uns. währender einige Worte mit uns sprach, wollte er von mir eine Tigarre,aber vosrath Taglioni (Chiffreur des Köuigs, früher bei derGesandtschaft in Paris, jetzt verstorben) war flinker als ich mitder Tasche heraus. Schade, mein Kraut war erheblich besserals das seine.

Beim Thee sprach der Kanzler unter Andern: davon, daßer zweimal, in Sän Sebastian und bei Schlüsselburg, in Gefahrgewesen, von Schildwachen erschossen zu werden, wobei man

o