Band 
Erster Band.
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stiegen hier aus, um zu Pferde weiter zu gehen. Ich und unsergetreuer Kanzleidiener Theiß suchten uns mit dem wagen durchdie Fuhrwerke, die sich in der engen Hauptstraße verfahren hatten,hindurch zu. helfen, es war aber unmöglich, von unsrer Seitekamen Leiterwagen mit Heu, Stroh, Holz und Bagage, von derandern Gefährte aller Art mit verwundeten, die'evacuirt wurden,sowie Munitionskarren, und infolge dessen blieben wir nachkurzer Zeit vollständig eingeklemmt stecken. Fast alle Häuserdes Drtes waren durch Genfer Fähnchen als Lazarethe bezeichnet,und beinahe hinter allen Fensterscheiben sahen wir Leute mitverbundenen! Kopfe oder dem Arm in der Binde.

Nach etwa einstündigem warten lockerte sich die verfahren-heit, in die wir gerathen waren, wir rückten langsam vorwärts,und nach einer weile waren wir hinaus auf die Hochflächeseitwärts von dem Städtchen. Hier kamen wir erst in ein Ge-hölz, wo uns ein heftiges, aber bald vorübergehendes Gewittermit schwerem Regen überfiel, dann auf eine weite, etwas ge-wellte Ebene mit Stoppelfeldern, durchschnitten von Straßen, diemeist mit deutschen Pappeln bepflanzt waren. Rechts in derFerne bemerkte man mehrere Dörfer und darüber hinaus Hügelund Senkungen mit Laubwald.

Nicht weit von Gorze zweigt sich zur Rechten ein sanftabwärts führender weg ab, dpr uns in einer guten halbenStunde nach Rezonville gebracht hätte, wo ich den Ministerfinden und unsre Reiter wieder treffen sollte. Meine Karte abergab in Betreff der hier liegenden Dörfer und Straßen keinenRath. Der weg links war wie der zur Rechten, so weit dieAugen reichten, ganz einsam. Ich meinte, auf jenem Seiten-wege zu nahe nach Metz hin zu kommen, und so ließ ichauf der Thaussee weiter fahren, die uns erst nach einemeinzeln stehenden Meierhof, wo Hans, Scheune und Stall