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voll Verwundeter waren, dann in das Dorf Mars la Tourbrachte.
Schon unmittelbar hinter Gorze trafen wir auf Spurenvon Gefechten, Kugelgruben im Erdboden, abgeschosfene Baum-zweige, einzelne todte Pferde, weiterhin wurden die letzterenhäufiger; an einigen Stellen zählte man zwei bis drei neben-einander, und an einer lag eine Gruppe von acht solchen Eadavern.Die meisten waren furchtbar geschwollen und streckten die Beinein die Luft, während die Köpfe schlaff auf der Erde lagen.Neben Mars la Tour war ein Lager von Sachsen. Dem Dorfehatten die Kämpfe vom s6., wie es schien, wenig Schaden ge-than: nur ein Haus war abgebrannt. Ich fragte hier einenUlanenleutnant, wo Rezonville sei. Er wußte es nicht, woder König sei? „An einem Drte, ungefähr zwei Stunden vonhier", lautete die Antwort. „Dort hinaus", wobei der Offiziernach Osten hinwies. Eine Bauernfrau, die uns die Lage vonRezonville beschreiben sollte, zeigte ebenfalls dorthin, und sofuhren wir in die Straße hinein, die nach dieser Richtung führte.Sie brachte uns nach einer weile in das Dorf Vionville.Kurz vor dem Orte stieß ich rechts auf dem Rande zwischenStoppelfeld und Ehausseegraben auf den ersten Todten aus diesenSchlachten, einen preußischen Musketier. Er sah im Gesichteschwarz wie ein Turco aus und war schrecklich aufgedunsen.Im Dorfe waren alle Häuser voll von Schwerverwundeten, aufder Straße gingen deutsche und französische Hülfsärzte und*Krankenpfleger mit der Genfer Kreuzbinde geschäftig hinund her.
Ich beschloß, den Minister und die Räthe hier zu erwarten,da ich der Meinung war, sie würden auf alle Fälle und zwarbald hier durchkommen. Durch ein Seitengäßchen links vonder Straße, in dessen Graben unter einem Bündel blutiger