Band 
Erster Band.
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Zukunft Frankreichs geäußert hatte. Er hatte mit Bestimmtheitvorausgesetzt, daß wir uns im Falle des Sieges das Elsaßnehmen würden. Napoleon würde .nach dem Verlust vonSchlachten auch den Verlust seines Thrones erleben, und ihmwürde für einige Monate die Republik und dann wahrscheinlichein Drleans folgen, vielleicht aber auch Leopold von Belgien,der, wie der Berichterstatter aus sicherer Erfahrung wissenwollte, ehrgeizig sei.

Um zehn Uhr brachen wir von Pont ü Mousson auf. Dasschöne Wetter der letzten Tage hatte von früh bis zum Nach-mittag wieder graubewölktem Bimmel mit Regengüssen Platzgemacht. Ich fuhr dießmal im Wagen der Sekretäre, in demauch die Aktenmappen des mobilen Auswärtigen Amtes vonGrt zu Grt reisten. Der Weg führte zunächst über Maidieres,dann über den Berghang des Moselthales nach Montaubanhinaus, nach Limey und Beaumont. Nach zwölf Uhr wurdees Heller, und wir sahen ein ziemlich hohes Bügelland voruns, unter dem sich eine wellenförmige Gegend mit breitenSenkungen hinstreckte. Bisweilen fuhren wir durch ein StückLaubwald. Die Dörfer bildeten überall geschlossene Gassen,Baus an Baus wie in der Stadt; die meisten hatten ansehn-liche Mairie- und Schulgebäude, einige auch anscheinend alteKirchen in gothischem Stil. Jenseits Gironville steigt dieEhaussee einen steilen ksügel hinaus, von dem man eine weiteAussicht über die unten sich hinziehende Ebene hat. Wir ver-ließen hier die Wagen, um es den Pferden bequemer zu machen.Auch der mit Abeken an der Spitze unseres Zugs fahrendeKanzler stieg aus und ging eine Viertelstunde in seinen großenAusschlagstieseln, die in ihrer Form und Weite an die erinnerten,die man aus Bildern vom dreißigjährigen Kriege sieht. Nebenihm schritt Moltke her: der größte Kriegskünstler unsrer Tage