muß jetzt ein Lude haben. Doch sprechen wir nicht voin Felldes Bären, ehe er geschossen ist. Ich gestehe, ich bin in dieserEinsicht abergläubisch". — „Ba, er ist aber doch schon an-geschossen, der Bär", meinte Graf waldersee.-—
Der Kanzler kam dann aus seine Söhne zu reden, wobeier sagte: „Ich hoffe jetzt, daß ich von meinen Jungen wenigstensden einen behalte — ich meine Herbert, der jetzt auf dein Heim-wege sein wird. Er hat sich übrigens im Felde ganz gut ge-wöhnt. Als er verwundet bei uns in Hont n Mousson lag, undgemeine Dragoner ihn besuchten, verkehrte er mit ihnen freund-licher wie mit Offizieren".
Beim Thee wurde erzählt, daß der König hier in
derselben Straße gewohnt habe wie heute, und zwar in demHanse neben dem, wo gegenwärtig sein Ouartier sei. DerMinister sagte: „Mein weiterer Feldzugsplan für Seine Majestätist der, daß er die Stabswache vorausschickt. Das Terrain mußrechts und links von der Straße von einer Kompagnie abgesuchtwerden, und das Hauptquartier muß beisammen bleiben. BonStrecke zu Strecke müssen Hosten stehen. Diesen Hlan hat derKönig genehmigt, nachdem ich ihm gesagt, daß man es f8s4ebenso gemacht hätte. Die Monarchen fuhren damals nicht,sondern ritten, und da war eine Reihe russischer Soldaten,zwanzig Schritt auseinander, am Wege aufgestellt". Jemandmeinte, es sei allerdings möglich, daß Bauern oder Franctirenrsauf den König im wagen schössen. — — —
Am nächsten Morgen führte mich Giltst nach dem Schlöffe,in welchem im vorigen Jahrhundert der Schwiegervater Ludwigsdes Fünfzehnten, Stanislaus Leszczynski als Herzog von Loth-ringen und Bar zuweilen Hof hielt, und welches in den letztenJahren eine Kürassierkasernc gewesen war. Bon den Hintern