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Fenstern hat man eine hübsche Aussieht aus die unten langsamvorbeifliegende Maas und die Baumgruppen am andern User.Mir besuchten auch die Kapelle des Schlosses und deren „Fabrigue",welches Mort Merkstätte und zugleich Rumpelkammer zu be-deuten scheint. Liier sollten unsere Soldaten — es wären Vusarengewesen, meinte der Auster - verschiedene Störungen angerichtet,etlichen Heiligenbildern die Rasen abgeschlagen, ein Marmor-medaillon zerbrochen, den Kronleuchter zertrümmert, das Archivherumgestreut und einem alten Gelbilde einen Säbelhieb versetzthaben, vielleicht hatten sic's in der Dunkelheit aus Versehengethan; die beiden Franzosen aber waren darüber sehr entrüstet,und ich glaube, ich habe sie nicht überzeugt, wenn ich ihnensagte, dergleichen Unfug wäre bei uns nicht üblich. Sonstwaren die Leute, mit denen ich in Berührung kam, gar nichtübel. Besonders «nein wackrer Mirth, der mir mehr als ein-mal versicherte, er betrachte mich nicht als Feind, sondern alsGast. Er gehörte zu der in Frankreich häufigen Klasse vonGewerbtreibenden, die, nachdem sie sich bis zum fünfzigstenJahre redlich geplagt und sorgfältig gespart haben, sich miteinem Vermögen von den Geschäften zurückziehen, das sie inden Stand setzt, ihre übrige Lebenszeit mit der Pflege eineskleinen Blumen- und Obstgartens und mit Zeitungslektüre undGeplauder im Kaffeehause sowie mit Besuchen bei Freundenund Rachbarn behaglich zu verbringen. Verr Gillot hatteübrigens zwei Söhne, von denen der eine in Eochinchina lebte,der andere aber irgendwo in Frankreich Geistlicher war. Erhoffte, daß man, da jetzt die Rede davon märe, auch Klerikerzum Kriegsdienst heranzuziehen, seinen Sohn, indem Soldatenvon ein paar Machen doch nichts leisten könnten, blos zuSchreibereien, als „notuiro" verwenden und nicht ins Gefechtschicken werde.