war auf das Notdürftigste ausgestattet, von Sopha, Lehnsesselu. dgl. war nicht die Rede. Der, welcher seit Jahren die Welt-geschichte machte, in dessen Kopse ihre Strömungen sich concen-trirten, um nach seinen Plänen verwandelt, wieder daraus her-vorzugehen, hatte kaum, wo er sein Haupt hinlegte, währendstupide Hofschranzen in bequemen Himmelbetten vom Nichts-thun ausruhten, und selbst Monsieur Stieber sich viel behaglicherzu betten verstanden hatte als unser Meister.
Ich sah bei dieser Gelegenheit einen in unsere Hände ge-fallenen Bries, der Paris einige Tage vorher verlassen hatteund an einen hochstehenden französischen Offizier gerichtet war.Nach dessen Inhalt hatte man in den Kreisen, aus denen erstammte, wenig Glauben an die Möglichkeit ferneren Wider-standes gegen uns und ebenso wenig Hoffnung auf die Er-haltung der Dynastie auf dem Throne. Schreiber wußte nicht,was er von der nächsten Zukunft erwarten oder wünschen sollte.Eine Republik ohne Republikaner, eine Monarchie ohne Mon-archisten schien die Wahl, vor die er sich gestellt sah. Die Re-publikaner zeigten sich als zu mittelmäßige Geister, die Mon-archisten als zu selbstsüchtige Seelen. Man war begeistert vonder Armee, aber niemand beeilte sich, hinzugehen und sich ihrzur Bekämpfung des Feindes anzuschließen.
Der Ehes kam nochmals daraus zu sprechen, daß die Leistungender Sachsen am Tage von Gravelotte hervorgehoben zu werdenverdienten. „Besonders die kleinen Schwarzen sollten gelobtwerden", fügte er hinzu. „Sie selbst sprechen in ihren Blätternsehr bescheiden, und doch haben sie sich außerordentlich bravgeschlagen. Suchen Sie sich doch Details über ihr tüchtigesVerhalten am s8. zu verschaffen".
Im Bureau war inzwischen schon eifrig gearbeitet worden —aus der Tischplatte, die eigentlich ihres Zeichens eine Stuben-