Ich hatte wieder einmal genug von solchen Bildern undbeeilte mich, nach Beaumont und zu unserm wagen zu kommen.Aus dem Wege dorthin, kurz vor den ersten Häusern desStädtchens, rechts von der Landstraße, sah ich in einem rothenSteinbruche eine Menge gefangner Franzosen. „Circa sieben-hundert", sagt der Leutnant, der sie mit einem Detachementbewacht, und der mich aus einem Fasse mit trübem baierischenBiere bewirthet, wofür ich ihm mit einem Schlucke Cognac ausmeiner Feldflasche dankbar bin. weiterhin auf der Chausseeein verwundeter junger Vffizier auf einem wagen, den Leuteseiner Kompagnie mit Händeschütteln begrüßen. Am Marktund um die etwas erhöht gelegne Hauptkirche des Grtes wiederzahlreiche gefangne Rothhosen, darunter höhere Chargen. Ichfrage einen sächsischen Jäger, wo die wagen des Königs seien.„Sind schon fort — vor einer Viertelstunde — dort hinaus". —Also verspätet. Fatal! Ich eile in der angegebenen Richtung beisengender Hitze die Pappelchaussee weiter nach dem Dörfchenhinauf, das am Abend vorher gebrannt, und frage die Soldaten,die hier stehen. „Sie sind eben durch". Endlich am Randedes Waldes, hinter dem letzten Hause, wo eine große Mengetodte Baiern und Franzosen rechts und links von den Straßen-gräben liegen, sehe ich den wagen des Chefs halten. Cr freutsich offenbar, daß ich wieder da bin. „Na, da ist er ja", sagte er.„Ich wollte schon nach Ihnen zurückschicken. Ich dachte aber,wenn's ein Andrer wäre. Der Doctor kommt nicht um. Derbleibt zur Noth des Nachts bei einem Wachtfeuer und fragt sichhernach schon wieder zu uns".
Er erzählte dann, was er inzwischen gesehen und erlebthatte. Er hatte die Gefangnen im Steinbruche auch in Augen-schein genommen und unter Andern: bei ihnen einen Priestergetroffen, der auf unsre Leute geschossen haben sollte. „Als ich's