Büschen bestanden. Bei der Schlucht einige Bauernhäuser,wenn die Augen nicht täuschen; denn es können auch Villensein. Links von dem Höhenzug eine Ebene, aus der noch eineinzelner Hügel aufschwillt, welcher oben eine Gruppe hoch-stämmiger Bäume mit dunklen Wipfeln zeigt. Nicht weit davonim Flusse die Pfeiler einer gesprengten Brücke. In weitererFerne links und rechts noch drei oder vier Dörfer. Dahinter,gegen den Horizont hin, ist das Bild vor uns von mächtigenBergkämmen mit ununterbrochenem schwarzen Walde, demAnschein nach Nadelholzforsten, eingerahmt. Es sind dieArdennen an der belgischen Grenze.
Auf den Hügeln unmittelbar jenseits der Festung scheintjetzt die Hauptstellung der Franzosen zu sein, und es sieht aus,als ob unsere Truppen sie hier zu umfassen beabsichtigten.Gegenwärtig indeß gewahrt man deren Heranrücken nur aufder Rechten, indem sich die Linie ihrer feuernden Geschütze mitAusnahme der baierischen unter unserm Standpunkte, welchestehen bleiben, langsam näher und näher schiebt. Allmählichgeht Pulverrauch auch hinter dem Höhenzug mit der Schluchtim Mittelgrunde auf, und man erkennt daran, daß die denFeind einschließenden Lorps den Halbkreis, den sie bilden,stetig weiter zum Kreise zu machen bestrebt sind. Auf derLinken des Bildes dagegen ist es noch völlig still. Um elfUhr steigt auch in der Festung, die beiläufig nicht selbst schießt,eine schwarzgraue Rauchsäule mit gelben Rändern empor.Jenseits heftiges Feuern der Franzosen und über dem Waldeder Schlucht unaufhörlich zu gleicher Zeit eine Anzahl kleiner,weißer, man weiß nicht, ob deutscher oder französischer Granat-wölkchen. Bisweilen auch das Geknarr und Geraffel einerMitrailleuse.
Auf unserm Berge glänzende Versammlung: der König,