absichtlicher oder unabsichtlicher Art zur Ursache haben, so wäreein Attentat aus das Leben des Bundeskanzlers beabsichtigtgewesen oder noch beabsichtigt. Ein durchaus achtbarer, denbessern Ständen angehöriger Mann in Baltimore will in einemdortigen Bierhause gehört haben, wie ein Mensch, den er deutlichbeschreiben kann, und welcher der Sprache nach ein Mesterreichersein müsse, zu einem Andern geäußert habe, er werde, salls einKrieg ausbreche, Bismarck erschießen. Er habe, so erzählte er weiter,zunächst nicht viel aus diese Aeußerung gegeben. Aber kurz nachherhabe er den Burschen an Bord eines Bremer Dampfers, der nachEuropa bestimmt gewesen, wieder gesehen, auch habe ihm zweimalgeträumt, daß der Bösewicht ein pistol aus einen Offizier ineinem Aelte abzudrücken im Begriff sei, der nach PhotographienBismarck sein müsse. Infolge dessen sind wohl die Schutzmännerherbeordert worden. Die Vorsehung wird aber das Beste thunmüssen, wenn die Sache nicht etwa eine pia kraus ist, bestimmt, denKanzler zu bewegen, überhaupt mehr aus seiner Liut zu sein.
Der Ehes ist heute mit beim Frühstück, an dem zwei vonden Gardedragonern theilnehmen. Beide haben das eiserne Kreuz.Der Minister küßt den einen und nennt ihn Du. Ich höre,daß er der Leutnant Philipp von Bismarck und ein Bruders-sohn des Ehess ist. Der andere ist der Adjutant von Dachröden.Der Beffe des Kanzlers, im Frieden beim Kammergericht, machtden Eindruck eines tüchtigen und bescheidenen Menschen. Alsder Minister sich freute, daß er das eiserne Kreuz aus den Vor-schlag seiner Kameraden bekommen, erwiderte er, er habe eswohl blos der Aneiennetät nach. Beim Thee fragte ihn derLhef in Bezug aus den Fürsten von kohenzollern, der beiseinem Kegimente steht: „Ist er denn auch Soldat oder blosFürst"? Die Antwort lautete günstig. Der Minister erwiderte:„Das ist mir lieb. Mich hat das sehr für ihn eingenommen,