einsetzung des Kaisers durch uns vorzubereiten; es gilt nur,Unsicherheit und Uneinigkeit unter den uns ohne Ausnahmefeindlichen französischen Parteien zu erhalten, wozu auch dieBeibehaltung der kaiserlichen Embleme und Ausfertigungsfor-mulare dienen wird. Napoleon ist uns sonst gleichgültig, dieRepublik uns einerlei, das Thaos in Frankreich uns bis aufweiteres nützlich. Die Zukunft der Franzosen geht uns nichtsan, sie mögen selbst dafür sorgen, daß sie sich günstig für siegestaltet. Für uns hat sie nur insofern Bedeutung, als unserInteresse dabei im Spiele ist, welches in der Politik überhauptder Leitstern sein muß".
Als der Chef ausgegangen ist, und seine Aufgaben besorgtsind, wieder Ausflug in den park, wo die Fasanen auch heutenock keine blasse Ahnung davon zu haben scheinen, daß es hie-nieden Jägersleute und Schrotflinten giebt, die ihnen nichtwohlwollen. Bei Tische ist Graf Maldersee aus dem benach-barten Lagny zugegen, wo die zweite Staffel des großen Haupt-quartiers untergebracht ist. Er erzählt, daß der Ring von Truppen,der sich seit einigen Tagen um Paris herumzieht, sich nun-mehr geschlossen hat, und daß der Kronprinz sich in Bersaillesbefindet. Offiziere, die in Babel an der Seine gefangen ge-wesen, haben berichtet, die Mobilgarde sei den regulären Soldatensehr abgeneigt und werfe ihnen vor, sich bei dein letzten Ge-fecht feig benommen zu haben, ja man habe schon auf einandergeschossen. In drei Steinbrüchen ferner habe man geflüchteteBauern gefunden. In einen: R?alde soll man auf Nobilgardistenoder Franctireurs gestoßen sein, die man mit Granatschüssenherausgetrieben hätte, und welche dann, da sie Offiziere er-mordet, mit Ausnahme eines einzigen, „den man laufen lassen,um die Bestrafung warnend weiter zu erzählen", von den Truppengetödtet worden wären - wahrscheinlich ein Gebilde des in