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Erster Band.
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IVollenhemd und einen Papierkragen trug, wieder. Der General,ein ziemlich großer, wohlbeleibter Mann mit dicken, buschigenAugenbrauen und auffallend hübschen weißen Zahnen, konntemit seinem abgezirkelten, kurz gehaltenen wilhelmsbarte füreinen ältlichen preußischen Major in Civil gelten. Der Chefsetzte sich mit ihm auf das Sopha links vom Fenster im Speise-zimmer und unterhielt sich auf Englisch lebhaft mit ihm beieinem Glase Kirschwasser, das später ergänzt wurde. FürstRadziwill sprach unterdessen mit dem Andern. Nachdem derMinister seinem Besuche bemerkt, daß er etwas spät zu unsrerCampagne käme, und dieser das erklärt hatte, setzte er ihmauseinander, daß wir im Juli nicht im Entferntesten den Krieggewollt und, als wir mit der Kriegserklärung überrascht worden,nicht an Eroberungen gedacht hätten — weder der König nochdas Volk. Unsere Armee sei vortrefflich für Vertheidigungskriege,aber zur Ausführung von Eroberungsxlänen schwer zu verwenden;denn das Heer sei das Volk, und das Volk sei nicht ruhmbegierig,es brauche und wolle den Frieden. Eben deshalb aber verlangedie Volksstimme, die presse jetzt eine bessere Grenze; um derErhaltung des Friedens willen müßten wir nunmehr einemehr- und eroberungssüchtigen Volke gegenüber aus Sicherheitenfür die Zukunft bedacht sein, und die fänden 'wir nur in einerDefensivstellung, die besser wäre, als die bisherige. Burnsideschien das einzusehen und lobte höchlich unsere vortreffliche

Organisation und die tapferen Thaten unserer Truppen.-

Ich hatte Abends nach neun Uhr eben im Auftrage desChefs telegraphirt, daß die Mobilgarden stark desertiren, unddaß man schon eine Anzahl derselben dafür füfilirt, alsKrüger, während wir beim Thee sitzen, die Meldung bringt,daß Straßburg über ist. Keudell fragt, woher er das wisse.— Eben sei Bronsart beim Chef erschienen, um es zu