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verkündigen, und dann sagt uns Krausnick, daß auch podbielskimit der Nachricht gekommen. Bronsart tritt später selbst in dasBureau, um zu erzählen, daß ein Telegramm, welches dieKapitulation melde, eingelaufen sei, und setzt hinzu, der Kanzlerhabe geäußert, wenn er jünger wäre, so tränke er auf die guteBotschaft eine Flasche Sekt, so aber müßte er's bleiben lassen;denn sonst könnte er nicht schlafen.
Mittwoch, den 28. September. Der König hattealles Jagen und Schießen im park untersagen lassen. Heutefrüh fuhr er zu einer großen Truppenbesichtigung in die Ean-tonnements bei Paris. Um zwölf Uhr wollte ich mich zu einerAnfrage beim Minister melden lassen. Im Vorzimmer sagte manmir aber, er sei nicht zu Hause. — „Wohl ausgelitten"? —„Nein, die Herren sind ein bischen Fasanen schießen. Engelsollte nachkommen". — „Haben sie denn Gewehre mitgenommen" ?— „Nein, die hat podbielski vorausgeschickt". Der Lhef warschon um zwei Uhr wieder da, er, Moltke und podbielskihatten nicht im parke, sondern in den Wäldern im Nordenund Nordosten desselben gejagt, aber, wie es hieß, wenig Glückdabei gehabt. Abeken war wieder wohler und erschien sogarim Bureau, aber noch nicht wieder beim Essen.
während der Minister fort war, frühstückte ein ältlicherFranzose in grauem Rock und grauem Butterglockenhute, mitschneeweißen Haaren, starkgebogner Nase und grauem Schnurr-und Kinnbärte mit uns. Es war, wie man später erfuhr, dernach dem Kriege in den Zeitungen vielbesprochene Reynier,der um das Ende des September — wie es schien, halb undhalb aus eigne Hand — zwischen der Kaiserin Eugenie undBazaine den Vermittler spielte und jetzt bei dem Kanzler eineAudienz haben wollte. Auch Burnside fragte diesen Tagtelegraphisch an, ob er demselben wieder seine Aufwartung