und nur noch zu Fastendiät genöthigt ist. Niemand hätte
seine Stelle besser ausgefüllt als B., der unzweifelhaft derkenntnißreichste, verständnißvollste und unbefangenste unterallen den höheren Arbeitern ist, die den Chef umgeben undseine Gedanken expediren. Die Herren sind mit der Eisenbahnbis Nanteuil gefahren, haben in La Ferts, wo die Sprengungnoch nicht beseitigt ist, übernachtet und essen Abends mit uns.Dabei kommt der Kanzler wieder auf Moltke zu sprechen, undwie der neulich tapfer bei der Sherrypunsch-Bowle ausgehaltenund vergnügter wie je gewesen. Jemand bemerkt, der Generalsehe wirklich jetzt recht wohl aus. „Ja", sagt der Chef, „auchich habe mich lange nicht so gut befunden als jetzt. Das .macht der Krieg — und besonders bei ihm. Es ist sein Ge-werbe. Ich erinnere mich, wie er, als die spanische Frage brennendwurde, gleich zehn Jahre jünger aussah. Dann, wie ich ihmsagte, der Hohenzoller habe verzichet, wurde er sofort ganz altund müde. Und als die Franzosen sich damit nicht zufriedengaben, war Molk auf einmal wieder frisch und jung".-
während wir speisten, bekam der Minister einen Brief vonBancroft, dem Gesandten der Bereinigten Staaten in Berlin,den er mich der Gesellschaft ins Deutsche übersetzen ließ, undin dem der Amerikaner sich glücklich pries, in einer Zeit zuleben, in welcher es Männer wie den König Wilhelm undunsern Grafen gebe. Vorher, als ich m's Speisezimmer ge-kommen, während erst der Chef und die beiden als Gäste an-wesenden Dragoneroffiziere darin waren, hatte er mich letzterenerst als „Doctor Busch, Sachse", vorgestellt und dann, mit seinemfreundlichsten Blick auf mich herabsehend, hinzugefügt: „Büsch-lein".-
Unsere Secretäre schwärmten schon seit einiger Zeit füreine Uniform. Heute wurde dieß während des Desserts durch