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weniger werth, weil ich ein reicher Mann bin"? — „Er gabübrigens Diners, die seinem Reichthum alle Ehre machten. Icherinnere mich: einmal war der jetzige Rönig in Frankfurt,und ich lud ihn zu Tische. Darauf hatte ihn Rothschildauch einladen wollen. Der Prinz aber hatte ihm gesagt, dasmöchte er mit mir ausmachen, er äße sonst ebenso gerne beiihm als bei mir. Er kam nun und wollte, ich sollte ihmSeine Aönigliche poheit abtreten, ich könnte ja bei ihm mit-essen. Ich schlug's ihm ab. Da hatte er die Naivetät, zumeinen, sein Diner könnte ja zu mir ins paus gebracht werden,er äße doch nicht mit — er genoß nämlich nur Röscheres.Ich lehnte auch diesen Vorschlag zur Güte ab — natürlich,obwohl sein Diner ohne Zweifel besser war als das meinige".— Ferner habe ihn der alte Metternich — „der mir beiläufigsehr wohl wollte", schaltete er ein — „mitgetheilt, als er einstbei Rothschild gewohnt, habe ihm der bei der Abreise nach demIohannisberg ein Dejeuner mit auf den !Veg gegeben, beidem sich auch sechs Flaschen Iohannisberger Schloß befunden.Auf dem Iohannisberg wären sie ungeöffnet ausgepackt worden,und der Fürst hätte seinen lveinverwalter kommen lassen undihn gefragt, was die Flasche bei ihm koste". — Zwölf Gulden,hätte er geantwortet. — „So, nun dann schicken Sie demBaron Rothschild die sechs bei der nächsten Bestellung wiederzu; berechnen Sie sie ihm aber zu fünfzehn Gulden, weil sie dannälter geworden sind".
Dienstag, den Mctober. peute Vormittag wiedernicht zum Chef gerufen. Nach dem Frühstück treffen Legations-rath Bücher und Secretär !Viehr, Chiffreur, bei uns ein.Ersterer scheint als Ersatz für Abeken herbeicitirt worden zusein, der nach pause gehen sollte, sich aber wieder erholt hat