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Erster Band.
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mit dreistöckigen Häusern, eleganten Läden, einen: Cafe undüber eine zweite Allee in eine sich senkende Bebengasse hinab— mir sind in Versailles und vor dem sür uns ausgewählten(Ynartiere.

Am 6. Gctober, dem Tag nach unserm Eintreffen in deralten Rönigsstadt Frankreichs, äußerte Reudell gegen mich, dreiMachen könne unser Aufenthalt hier wohl dauern, und dieseMeinung kau: mir ganz glaubwürdig vor; denn man wardurch den bisherigen Verlauf des Arieges an rasche Erfolgegewöhnt. Mir blieben aber, wie man weiß, und wie derMinister nach einer in: nächsten Aapitel folgenden Rotiz geahnthaben muß, fünf ganze Monate, und da sich überdieß in den:Hause, wo wir Unterkunft gefunden, wie ebenfalls sattsam be-kannt, sehr wichtige Dinge abspielten, so wird eine ausführlicheBeschreibung desselben vermuthlich willkommen sein.

Das Haus, welches der Bundeskanzler bewohnte,gehörte einerMadame Feffo, der Mittwe eines wohlhabenden Tuchfabrikanten,die mit ihren beiden Söhnen kurz vor unsrer Ankunft nach derpicardie oder der Sologne geflüchtet war und zu Hütern ihresEigenthums nur ihren Gärtner und dessen Frau zurückgelassenhatte. Es steht auf der Aue de Provence, welche die Avenuede Samt Eloud kurz vor ihrem obern Ende mit dem tiefer ge-legnen Boulevard de la Reine verbindet, und trägt die Rummer f 4.Die Straße gehört zu den stilleren von Versailles, und nur einTheil derselben zeigt dicht neben einander stehende Häuser.Die Lücken zwischen den übrigen sind Gärten, die von derStraße durch hohe Mauern geschieden sind, über welche hierund da Baumwipfel schauen. Auch unser Haus, wenn manvon der Avenue kommt, rechts gelegen, hat zu beiden Seiteneinen ziemlich weiten Zwischenraum. Es tritt einige Schrittevon der Straße zurück, über der sich vor ihn: eine kleine Terrasse

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