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tief, sie ohne eine augenscheinlich zwingende Noth ignorirt zusehen. Dieß Gefühl wird noch verstärkt durch die Erwägung,daß der I). Iaeobv für eine Meinungsäußerung verhaftetworden ist, von welcher damals, als er sie that, noch niemandwußte, daß sie mit dem Friedensprogramme der Regierung imWidersprüche stehe. Line amtliche Erklärung, daß wir Elsaßund Lothringen behalten wollten, lag damals noch nicht vor.Die Frage war eine offene, und es ist kein Geheimniß, daßdamals noch sehr conservative Leute in Berlin heftig gegen dieAnnexion jener „gefährlichen Elemente" eiferten.
Summa: wir müssen dabei bleiben, daß dein 1). IacobpUnrecht geschehen ist, und wenn wir davon auch gerade keineschauerlichen Folgen befürchten, so bedauern wir doch dieseEpisode einer höchst glorreichen Geschichte um so ernstlicher, jeglorreicher die Geschichte selbst ist".
Die Antwort daraus lautete:
„Die ,weser-Zeitung° vom s6. d. M. enthält an ihrerSpitze einen Artikel, der sich über die Belehrung ausspricht,welche der Bundeskanzler durch den Mberpräsidenten von Horndem Aönigsberger Magistrat in der Iacobyschen Angelegenheithat zugehen lassen. Gestatten Sie über jene Antik ein paarkvorte zur Verständigung. Die .Meser-Zeitunch trifft damitzwei verschiedene Dinge. Die Ausführung des Bundeskanzlersin jener Mittheilung an den Mberpräsidenten ist eine reintheoretische über die Möglichkeit, daß bei ausgebrochenemAriege im Interesse der Kriegführung die militärische Staats«gewalt Handlungen begehe, welche im Frieden unter allenUmständen unzulässig sein würden. Es ist darin ungefährdasselbe gesagt, was die Meinung der ,!Veser->Aeitung' seinmuß, wenn sie bemerkt: ,wir können uns sehr wohl Fälledenken, wo wir herzlich gern für die etwas illegale InternirungBusch, Grus Bismarck und seine Leute. I. 4 . Aufl. 18