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Erste Band.
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82 Buch III. Quellen der Geschichte der Griechen.

Demokraten ihn von Athen vertrieben), machte dieses Gemeinwesen,für welches die Philosophen gern Vorliebe faßten, auch ihm besonderswerth. Die Siege des Böotiers Epaminondas über sein geliebtesLacedämon erzählt er ungern; hiezu kann beigetragen haben (wennes wahr ist), daß in der mantineischen Schlacht Gryllus, LenophonsSohn, dem Epaminondas die tödtliche Wunde beigebracht. Leno-phon bleibt ein großes, in seiner Art unerreichbares Muster; Wenigefassen das ganze Verdienst seiner bewunderungswürdigen Einfalt.

Zwischen Lenophon und Polybius ist eine mehr als 200jährigeZeit, worin merkwürdige Geschichtschreiber gelebt haben, die aberjenen drei wohl nicht gleich kamen, und verloren sind. Im Schooßder unruhigen attischen Republik, unter einem gegen diese dreigroßen Männer undankbaren Volk, hatten sie sich höher geschwungen,als ihre von Alexander und von den Ptolemäern bezahlten, miteiner vortrefflichen Bibliothek ausgerüsteten Nachfolger: jene hattenden Sinn freier Männer; und Hindernisse, wenn sie nicht, ihrerNatur nach, niederschlagend sind, erhöben die Geisteskraft. Jenebekümmerten sich nicht um das Urtheil von Gönnern, selbst nichtum augenblickliches Lob; dafür suchten sie ibr Publikum zu bilden;darum haben sie es noch.

Capitel 5.

Theater.

Ueber Griechenland sind auch theatralische Dichter Geschickt-quellen. Aeschylus und Aristophanes dienen zur Kenntniß derDenkungsart und Sitten der zwei merkwürdigsten Epochen Athens.Jener stellt auch die Heldenzeit ungemein glücklich dar. Der mehrberedte als historisch gelehrte Euripides ist hierin weniger genau.Philosophischer ist er, aber nicht Staatsmann wie Sophokles. Erschildert nicht lo eigentlich seine Zeit, und ist mehr für alle Zeiten.