Cap. 3 —i. Thucydides. Xenophon.
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und persönlich über das attische Volk sich zn beklagen hatte. Auchhat er einen gewissen Hang, die Sachen nicht von der günstigstenSeite anzusehen; doch leider scheint er selten sich hierin zu irren.Bei ihm wird man vorzüglich den Staatsmann bewundern, inHerodotus den guten, aufgeklärten Mann lieben.
Capitel 4.
Xenophov.
Des Sokrates liebenswürdiger Freund, Lenophon, fuhr fort,von da wo Thucydides aufhört, von der Schlacht bei den Argi-nusen, die griechische Geschichte bis auf die Schlacht bei Mantineain einer kurzen Darstellung zu verewigen. Auch ist von ihm eineLebensbeschreibung des lakonischen Königes Agesilaus und eine Schil-derung der lacedämonischen und atheniensischen Verfassung. Dieschöne Beschreibung des unter seiner Anführung vollbrachten Rück-zuges der 10,000 Griechen, die dem jüngern Cyrus gegen seinenBruder Artaxerxes beigestanden, wird gemeiniglich für seine Arbeitgehalten. '
Seine Manier ist so anmuthig und noch einfacher, als die desHerodotus; ihre einige Zierde ist der sie durchdringende Geist feinernSittengefühls. Für Klarheit in der Erzählung ist Tenophon Muster;seine Pietät, seine Gerechtigkeitsliebe empfehlen ihn dem Herzenso, daß man ihm vergibt, wenn er seine Philosophie anch barbari-schen Feldherren, die sich so etwas nie so deutlich dachten, in denMund legt. Gegen das Ende seiner Arbeit war er sehr alt, 2daher mag einigen Stellen die letzte Feile fehlen; das Capitel überdie leuktrische Schlacht ist nicht vollkommen belehrend. — Dirgute Aufnahme, welche er zu Lacedämon fand (als die stürmischen> Andere schreiben sie Timnstgenes, dem Syrakusaner, zu.
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Z. v. Müller, Allg. Geschichte, t.
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