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Erste Band.
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104 Buch IV. Revolutionen vou Tolou bis auf die Römer.

lassen, aber nicht so mächtig, daß die Herrschaftsplane wiederhättenhervorgesucht werden dürfen.

v. Chr. Bei so bewandten Umständen vermittelte der König den Frie-386. welcher von seinem Hauptunterhändler, Antalcidas, den Namenführt, und (indem er eine fremde Einmischung in die inneren Ver-hältnisse autorisirte) der Würde griechischer Freiheit nicht gemäß war.

Mehr und mehr stieg das Verderben. Als die Volksführerdas Ansehen der Obrigkeiten getilgt, verlor sich auch die Verehrungdes Alters, der Gehorsam der Söhne; die einreißende Zügellosig-keit fand Gesetze unerträglich; sie büßten ihre Kraft und Festigkeitein, der Haß aller Schranken, die Kühnheit der Leidenschaftenbrachte die Religion in Verachtung; der Eid war nicht länger einBand; kein Zaum hielt Wankelmuth und Untreu auf, in den Trüm-mern der Sitten ging die Verfassung unter. Da die Großen vonLacedämon, weit von ihren Ephoren, in Commandostellen zuWasser und Land, oder als Harmosten (Aufseher) bundesverwandterStädte, Reichthum und Weichlichkeit kennen lernten, fanden sie dasLeben Lykurgs unerträglich.

Capitel 10.

Untergang der spartanischen Oberherrschaft.

In diesem allgemeinen Sittenversall erhob sich, zu Theben inBöotien, Epaminondas. Ungewinnbar durch Geschenke und Ver-heißungen des Königs, leistete er ihm einen größer« Dienst, alsdie, welche sich hatten bestechen lassen; durch ihn fiel die Macht Lace-dämons, und er brachte das prädominirende Ansehen an seineLandsleute, die Böotier, welche, nur so lang sie ihn hatten, imStande waren es zu behaupten.

Theben liegt in der fruchtbaren Ebene am Fuße des Cithä-rons; Böotien war eine Bundesrepublik, so daß eilf durch die