Cap. 12. Die makedonische Monarchie.
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In den Gefilden bei Chäronea in Böotien wnrde die entschei- v. Chr.dende Schlacht geliefert. Die Athenienser und ihre Bundesfreunde,besonders die Schaar der Liebenden (von Theben), stritten, würdigdes letzten Kampfs der uralten Freiheit. Sie wurden geschlagen;die Liebenden, vierhundert an Zahl, auch im Tode untrennbar,fielen, alle vorwärts verwundet, beisammen; die Freiheit Griechen-lands nahm ein Ende.
Capitel 12.
Die macedo nische Monarchie.
Philippus wollte sein Heer beschäftigen, und durch eine großeThat im griechischen Sinn die Nation von der Betrachtung ihresFalls zerstreuen. Er beschloß, die weiland von Terxes beleidigtenGötter zu rächen, und den Trutz, den er gegen die Griechen geübt,an seinen Thronfolgern zu bestrafen. Ueber diesen Zurichtungenwurde der König von einem jungen Menschen, dessen Reize erpreisgegeben hatte, umgebracht.
Alexander, sein Sohn, zwanzig Jahre alt, nahm/ durch Zer- v Chrstörung des rebellirenden Thebens, den Griechen die Hoffnung zu 335.Wiedererlangung der Unabhängigkeit. Hierauf zog er aus von Pella,
.und überwand Affen bis an den Ganges.
Seit der Eroberungsgeist in den Königen der Perser erstarb,wurden die alten guten Einrichtungen vernachlässiget; das Hansdes ersten Darms war durch einen beleidigten Verschnittenen vertilgtworden. Darius Kodomannus regierte; nicht ein böser, noch schlechterFürst, aber wo wollte er eine Kriegskunst hernehmen, die der make-donischen die Spitze bieten könnte! Asien war gleichgültig über denNamen des Gebieters. Nach der dritten Schlacht und nach des v Ch-Königs Tode betete Persien vor dem Macedonier an. 330.