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Erste Band.
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110 Buch IV. Revolutionen von Solo« bis anf die Römer.

Capitel 13.

Alexander.

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß Alexander alle unterworfenenBöller durch Vermischung der Geschlechter und Sitten und durchColonien in ein griechisches Reich vereinigen, und aus eine Stufeder Humanität erheben, daß er durch gemeinschaftliche Gottesdiensteund Handelsverbindungen Europäer und Asiaten gewöhnen wolltesich als Mitbürger zu betrachten. Ein solcher Plan ist unter seinenPapieren gefunden worden, und, als ein erster Versuch, dessen andie Unmöglichkeit gränzende Schwierigkeiten keine frühere Erfahrungzu Tage gelegt hatte, konnte er dem hochgesinnten Jüngling aus-führbar scheinen. Seine Idee war vielleicht eine große Bundes-republik unter Einem obersten Vorsteher. Als Schüler des generali-sirenden Aristoteles hatte Alexander vor andern Eroberern die Nei-gung und das Geschick allgemeine Gesetze vorzuschreiben.

Kaum aber hatte der Held nach überstandener Mühe seinerEroberungsreisen wenige Tage zu Babylon der Freude genossen, sotödtete ihn Gift oder erhitztes Geblüte, als er nur 32 Jahre voll-' endet. Seine Feldhauptleute (seine Kinder waren unmündig) sorgtenjeder für sich, und wie er die gierigen Kriegsleute befriedigen könne.Das Haus des Königs wurde das Opfer des Ehrgeizes seiner Diener,welcher ihnen selbst keinen andern Gewinn brachte, als nach unruhi-gem Leben gewaltsamen Tod.

Capitel 14.

Betrachtungen.

Es erscheinen um diese Zeit und später bloß kriegerische Talente,wodurch gemeine Soldaten vermittelst Bravheit und Verschwendun-gen Herren der Völker wurden, welche diese Unkosten tragen mußten.