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Erste Band.
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112 Buch IV. Revolutionen von Dolon bis anf die Römer.

weniger für die Geschäfte als für die Bedürfniß des begünstigtenSnpplicanten gesorgt; Bediente, Köche, Geliebte der Großen, fülltendie unteren Aemter. Griechische Miethsoldaten waren der Kern desHeers; ohne fte würde der große König lange vor Alexander nichtvermocht haben sich gegen den Unwillen Asiens zu behaupten.Hauptleute solcher Schaaren setzten sich nach dem Tode Alexandersauf den Thron des Darius und alter Monarchien. Bald verfielensie in die Sitten der Ueberwundenen, und reisten zu leichter Erobe-rung für ein ihren Vatern ähnliches Volk.

Capitel 15.

Das Reich Maccdonien und das Schicksal Grieche nlandes.

Wenige Jahre blieb in Macedonien dem Hause Alexanders einSchatte von Gewalt. Sein Statthalter Antipater und Kassander,desselben Sohn, wagten und vermochten, was ihre Leidenschaftenwollten. Griechenland, bei anderweiter Beschäftigung der Armeen,wurde durch Politik in Gehorsam gehalten; die Städte schienen keineUnterthanen, sondern schwache Bundesfreunde des mächtigen Nach-bars. Die meisten Stürme litt Athen; viele große Bürger fielen,oder wurden vertrieben, ehe die Stadt in politische Unbedeutenheitsank, und durch das Uebermaß der Schmeichelei für jeden Großen,welcher im Hafen erschien, bloß lächerlich wurde. Lacedämon, durchAnstrengungen äußerst ermüdet und erschöpft, behielt die LykurgischenEinrichtungen; noch waren gute Feldherren in der Zahl seinerKönige und Patrioten unter dem Volk; doch die schlechtere Parteigewann durch Anzahl das Uebergewicht, und Lacedämon, dem sonstseine Bürgerschaft Mauer gewesen, wurde befestiget; die Sitten ver-loren sich; Tyrannen erwarben die Obermacht.

Zur selbigen Zeit vereinigten sich zwölf, meist kleine, sonst