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Erste Band.
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118 Buch IV. Revoluticnen von Dolon bis auf die Römer.

zu Alexandria; ihr Wechsel, ihre Cabalen, ihre Grausamkeiten undLaster wurden Geschichte Aegyptens.

Furcht vor den Seleuciden hielt den Verfall anfangs auf. Alsder große Name Roms die Schutzwehr der Ptolemäer wurde,überließen sich diese sorgenlos den Leidenschaften; ihr Hof wurdeder Schauplatz des ausgelassensten Lebens und der schrecklichstenScenen.

Capitel 18 .

Beschluß.

Der Preis der Siege Alexanders war in Aegypten für diePtolemäer, in Syrien für die Selenciden, in Macedonien für dasHaus des Antigonus; überhaupt für die Verfolger des seinigen. Dock-scheinen die Völker durch die Auflösung der persischen Monarchiegewonnen zu haben. Die Mttelpunkte des Kunstfleißes wurdendurch neue Hauptstädte vermehrt; griechische Cultur durchdrang dieMasse morgeuländischer Einförmigkeit; für das Wohl der Länderwaren Erbkönige vortheilhafter, als oft ändernde und um so gieri-rigere Satrapen, diese schrecklichste Plage der Weltreiche.

Die Vergleichung der makedonischen Könige mit den syrischenund ägyptischen bestätiget den Ersahrungssatz, daß es für den Men-schen ein Unglück ist allen seinen Willen thun zu können. Dieasiatische Geduld, die ägyptische Weichlichkeit machte die Anstrengungnicht nöthig, welche Antigonus Gonatas und sein Haus anwendenmußte, um Griechenland in Ordnung zu halten; am längsten wurdedieser Thron durch Regenten von großen Eigenschaften geziert. Erfiel, weil die letzten Könige in auswärtiger Politik nicht in Zeitenweit genug sahen, und durch verderbliche Leidenschaften zu ihremUnglück Anlaß gaben.

Von dem an erwarb Rom die Oberherrschaft der gesitteten