Cap. 13—16. Sammlungen.
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die Musik, die häuslichen Einrichtungen und alle Gebräuche derGriechen seltene Angaben enthält. Hesychius ist lehrreich, doch weni-ger rein von späteren Zusätzen.
Es nahm dazumal, wie nun bei uns, die Sucht nach ober-flächlicher, leicht aufzufindender Kenntniß von tausenderlei Gegen-ständen die Stelle gründlicher Studien ein. Noch eine andereAehnlichkeit bekam jene Literatur mit der neuern: große Werkeberühmter Verfasser wurden in Lsprits quintessencirt, worüber dieHauptwerke vernachlässiget wurden und untergingen. Diesen undank-baren Dienst erwies der gute Justinus dem gründlichen Geschichtbuchdes Trogus Pompejus.
In einen solchen Auszug brachte Florus die römische Geschichte;er hat den Styl und die Manier französischer Akademisten aus derZeit Ludewigs X V. Montesquieu führt von ihm vieles als ge-schmackvoll an; aber daß diese Stellen wahrer Styl der Geschichteseyen, das wollte Montesquieu hiemit nicht sagen. Die Krone deralten Geschichtschreiber bestehet nicht aus so vielfarbigen Blumen;der Lorbeer Apollons war ihnen genug.
Einfach, meist ganz gemein, ist ein ähnlicher Auszug durchAurelius Victor verfertiget; sorgfältiger und gelehrter der des Eutro-pius. Er wurde für die mittleren Zeiten Hauptlehrbuch, und ausdie Veranlassung Adelbergens, Fürstin von Benevento, welche dieWissenschaften liebte, im neunten Jahrhundert fortgesetzt.
Capitel 16.
Sieben andere HülfSquellen.
Nach allen diesen Historikern ist gründliche Kenntniß der altenRömer unmöglich ohne das Studium der Gesetzbücher; eben wieder ganze Umfang der bisher angegebenen Studien dem römischen