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Erste Band.
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Cap. 16 . Dieben andere Hülfsquellen

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von den Theilen des Körpers und einige andere Tractate die da-malige Kenntniß dieser Wissenschaften nicht mit Billigkeit schätzenkönnte.

Vitruvius lehrt die nach der Kunst uns zu nähren und unszu heilen nächstwichtige, die Baukunst; so daß er nicht allein vonvielen Punkten der Lebensart merkwürdige Nachrichten ertheilt, son-dern zeigt wie edel und hoch die Alten sich jede Sache dachten.Sein Begriff von der Baukunst ist unerwartet erhaben und philo-sophisch.

Das System der großen eigenen Kunst des martialischen Romsumfaßt Vegetius. Sein vortreffliches Werk verdient neue Bear-beitung von einem sorgfältigen Beobachter der Revolutionen desrömischen Kriegswesens: Vegetius unterscheidet nicht immer dieUebung verschiedener Zeiten. Aber von den immer gelehrterenEinrichtungen seit Pyrrhus und von den einfachen Regeln der altenTriumphatoren, bis auf die späteren Erfindungen, deren Vollziehungschwerer, als ihre Wirkung entscheidend war, und welche auf demParadeplatz besser in die Augen fielen, als sie zu Behauptung derGränze dienten, ist das Erheblichste von jeder Art bei ihm ange-geben. Onosander liefert einen Auszug der für den Feldherrnwichtigsten Regeln; in das täglich Vorkommende geht er nicht ein.Ueber die Frage, ob die alte Kriegskunst über oder unter derheutigen war, möchte zu bemerken seyn, daß die Zahl erfinderischerGenies bei den Alten größer'gewesen, die Kunst aber nun systemati-scher und weiter gekommen seyn mag. Nicht weiter gehen, hießeRückschritte machen. Der große Conde glaubte mit Recht, wennCäsar wieder kommen sollte, er würde unsere Feldherren alleschlagen. Die Kriegskunst selber mag vollkommener seyn, als inden Legionen: aber in der That haben die Werkzeuge sich wenigergeändert als die Menschen.

Zur Kenntniß der Geschichte sind auch die Philosophen wichtig.