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Erste Band.
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Buch VI. Die Republik Nom.

Tribunal und Dictatnr blieben lang unschädlich; vierhundertJahre versuchte kein, auch noch so sieghafter, bewunderter, beliebterDictator seine Macht über die gesetzliche Zeit zu erstrecken, oder dieRechenschaft über ihre Führung zu verweigern. Unter eben diesemNamen wurde in der Folge die Republik gestürzt. So sind Formenan sich weder gut noch böse; durch die Menschen werden sie es; sieunterscheiden sich nur darin, daß diese oder jene der Verderbnißlänger oder nur wenig widersteht.

Unter den Kriegen des ersten Jahrhunderts römischer Freiheit. E. Roms wollen wir den wider die tuskische Stadt Vejen bemerken, weiler den Römern die Oberhand in Hetrurien (Toscana) gab, weilin demselben zum erstenmal Wintercampagnen gehalten, und (wennDionysius hierüber mit Livius zu vereinigen ist) den Kriegern Soldgereicht wurde. Der Ersatz, den man Kriegern für die Versäumnis;der Feldarbeit schuldig war, wurde vormals von der Beute oderaus den Brandschatzungen voraus erhoben; es scheint, daß nun einMilitärfonds creirt wurde.

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Capitel 4.

Kriege mit den Galliern, Latium, Samnium und denVölkern des Apennin.

Die Theilnehmung der Römer an den tuskischen Sachen gabAnlaß zu einer fürchterlichen Prüfung. Gallier, welche die Lom-bardei, das Benetianische und Bolognesische bewohnten, führten Kriegwider die Stadt Clusium. Für diese interessirten sich die Römermit solcher Wärme, daß einer der Bermittelungsgesandten selbst fürsie die Waffen ergriff. Die Gallier, auf Rom erbittert, weK esdie Auslieferung jenes Gesandten weigerte, marschirten gegen dieStadt. Die Unvorsichtigkeit eines ihrer Kriegsmanier nicht kundigenFeldhauptmanns gab ihnen an dem Flüßchen Allia einen Sieg,wodurch die Blüthe römischer Jugend fiel. Der übergroße Schrecken