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Erste Band.
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Cap. 6. Innere Verfassung.

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Capitel 6.

Innere Verfassung.

Diese alten Jahrhunderte waren die schönsten des immer ingefahrvollem Kampfe begriffenen Roms, in welcher Stadt allesLeben und Kraft war. Die Verfassung popularisirte sich, aber (nichteine Gemeinde von Gewerbs- und Seevolk) Krieger füllten dasForum. Der Senat fühlte die Nothwendigkeit sie sehr zu schonen,aber auch ihnen mit Würde zu begegnen; er suchte durch gute Be-handlung Tribune zu gewinnen: die Sitten zu verderben, um Formender Verfassung zu erhalten, dieses wagte und wollte er nicht.

Rom bestand eine der größten Gefahren, als Terentillus die"-^AE*Abfassung eines Civilgesetzbuches (bis dahin galt Herkommen undnatürliche Billigkeit) durchsetzte. Der Senat, welcher Einschränkungseiner Macht und einen Anlaß großer Bewegungen hierin sah, zögertebis in das neunte Jahr. Die Zeit kam, da er nachgeben mußte.

Da wurden die unter Perikles vorzüglich blühenden Athenienser umeine Abschrift von Solons Gesetzen gebeten.

Nach diesem Muster wurden X!l Tafeln abgefaßt, jener ein-«-^fache Anfang der mannigfaltigen und vollständigen Gesetzgebung, 'welche von dem au in tausend Jahren, erstlich durch das Volk,uachmals durch die Kaiser, veranstaltet, in Zeiten allgemeinen Ver-falles gesammelt, und nach langer Vergessenheit im zwölften Jahr-hundert in ein eben so weit verbreitetes Ansehen hergestellt wurde,und, obwohl sie billig Nationalgesetzen weicht, als ein herrlichesDenkmal und ein der sorgfältigsten Betrachtung würdiges Werk immerverehrt werden wird.

Die Verfasser der Xll Tafeln, die Decemvirs, hatten die>-E-RomeKühnheit ihre außerordentliche Gewalt ungebührlich verlängern zuwollen, und die Unvorsichtigkeit sie mit heruntersetzendem Muth-