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Erste Band.
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Buch VI. Die Republik Rom.

v. Chr. Jahre der Erbauung Roms besiegte P. Cornelius Scipio bei Zama201. in entscheidender Schlacht Carthago, die einige wider Roms auf-blühende Größe eines würdigen Kampfs fähige Republik.

Den Carthaginensern blieb nichts übrig, als um Frieden zubitten. Ihre Stadt und derselben Gebiet blieb ihnen; so gut einegeschwächte Republik in der Nachbarschaft einer andern, die alte Ge-fahren selten vergißt, sicher seyn kann. Ihre Schiffe mußten aus-geliefert, allen Kriegen entsagt werden. Ganz Numidien wurdeihrem Feinde Massanasses gegeben, der sie beobachtete und unge-straft beleidigte.

Capitel 13.

Der makedonische und syrische Krieg.

Nach Hannibal war Philippus König von Macedonien, Enkeldes Antigonus Gonatas, der wichtigste Feind, weil er die Jllyrierzu sich nehmen oder mit griechischer Seemacht Italien beunruhigenkonnte. Er hatte den Fehler begangen, die Carthaginenser, mitwelchen er einen Bund hatte, indeß er mit geringern Streitigkeitenin Griechenland sich unnütz beschäftigte, ohne Unterstützung zu lassen.Die sonst gelehrten Griechen hatten zu mangelhafte Begriffe von aus-wärtigen Dingen, um die Folgen vorzusehen; sie bildeten sich zuviel auf ihre alten Siege ein, um für wichtig zu halten, was beiFremden vorging. Zugleich wurde^ Philippus durch Wollüste undGewaltthätigkeit verächtlich und verhaßt, und verlor das Zutrauen,weil er nie Wort hielt. Er schwächte sich selber, indem, anstattalle Griechen zu vereinigen, er den Aetoliern und Atheniensern Ap-prehensionen für die Unabhängigkeit gab. Philippus war fähig sichanzustrengen; List und Wachsamkeit fehlten ihm nicht; als Feldherrwußte er die Gegenden seines Landes zu benutzen. Aber als dieRömer der griechischen Freiheit (so gaben sie es vor) zu Hülfe kamen,