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Erste Band.
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Cap. 22. Zustand der Stadt; Krieg in Italien.

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Da er in Kleinasien einen starken Anhang hatte, machte er v, Chr.den wahren Anfang seines Krieges mit Ermordung ungefähr 80,000 87.in den Städten sich aufhaltender Römer, gegen welche der abgeredeteAufstand auf Einmal überall ausbrach. Griechenland fiel ihm bei.

Noch Einmal hatte Rom fünfundzwanzig Jahre lang die Welt-eroberung zu verfechten.

Capitel 22.

Zustand der Stadt; Krieg in Italien.

In der Stadt selbst wurden die Künste der Demagogie Prä-dominirend. Manns hatte ihnen zu danken, daß der fast vollendeteKrieg des Jugurtha dem Commando des Metellus entrissen, undihm aufgetragen worden. In diesem Geist errichtete er die engsteFreundschaft mit dem Volkstribun Saturninus, der einen Compe-tenten am Wahltage ermordet hatte. Metellus, durch alle Eigen-schaften eines großen Bürgers und Feldherrn ehrwürdig, war inGefahr von einem solchen Mann erwürgt zu werden; er vergab

ihm, auf daß die öffentliche Ruhe nicht leide, er verließ Rom. Seinedelmüthiges Benehmen blieb nicht ohne den verdienten Eindruck;das Volk führte ihn wie triumphirend zurück.

Bei einer solchen Lage suchten die Patricier ihre Sicherheit indem Consulate des Memmius; ein Volkstribun, am Tage der Wahl,ermordete ihn. In dem allgemeinen Schrecken ergriff Marius diePartei der gerechten Sache, weil sie nun die populärste schien. Eskam auf dem Forum zum Streit; der Tribun wurde genöthigetsich zu ergeben; römische Ritter und Männer vom Volk schleiften

ihn, schlugen ihn mit Prügeln und Steinen todt, zerrissen die zit-ternden Glieder.

Die Lage der Provinzen war nicht glücklicher. Die römischenRitter, vor Alters eine militärische Eintheilung, waren seit Cajus3. v. Müller, Allg. Geschichte. !. 13