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Erste Band.
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Bnch Vk. Die Republik Nom.

Stiefvater, die dieselbe äußerst mißriethen, „wenn Er seines Namens„mich würdig achtete, wie sollte mir einfallen, mich desselben un-würdig zu erklären!" Hierauf hatte er die Klugheit sich dem Senatzu fügen, so lange er demselben besser als dem Antonius trauenkonnte. Er scheute sich nicht, seine anfangs kleine Macht mit der-jenigen, welche Hirtius und Pansa, die Consuln, zum Entsatz vonModena führten, zu vereinigen, und jenen Mörder seines Groß-oheims befreien zu helfen. Antonius wurde zur Flucht genöthiget;Cicero ermannte gegen ihn jene Beredsamkeit, womit er vor zwanzigJahren Rom von Catilina gerettet.

Geschmeichelt wurde Octavianus Cäsar, aber nicht so schnell, alser es wünschte, mit dem Consulat geziert. Eine früh an ihm be-merkbare, außerordentliche Gewandtheit, womit er alles Erdenkliche,wenn es zum Zweck führte, sich gefallen ließ, und eben auch seinemZweck (der Mächtigste zu werden) ohne Scheu alles aufopferte,erregte Beforgniß. Man wollte wissen, daß die vor Modena ge-bliebenen Consuln nicht ohne seine geheime Veranstaltung umgekom-men wären. Doch hielt man nicht für schwer, wenn einmal Antoniusgefallen, den Jüngling zu unterwerfen.

Jener floh von Modena in das transalpinische Gallien, woLepidus und Plancus (wie es schien, für den Senat) Armeen hielten.Es glückte ihm, unter den Kriegern des Lepidus Freunde zu be-kommen , er wagte sich (denn er kannte die Schwäche des Mannes)in desselben Lager. Anstatt ihn (unter den Feinden der Republikden gefährlichsten) umzubringen, wurde Lepidus selbst für ihn ge-wonnen; Plancus, der immer dem Stärksten diente, folgte diesemBeispiel. Die aufleimende Mißverständniß des jungen Cäsars mitdem Senat nahm zu. Bei dieser Stimmung erhielt er von Antoniusfolgende Anfrage: „Ob er denn immer für die, welche ihn hassen,„und für seines Vaters Mörder gegen desselben alten Freund, welcher„seinen Tod rächen möchte, Krieg führen wolle? In diesem Falle