Band 
Vierter Band.
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194 Buch XXIIk. Theresia» Friedrich und Nordamerika.

sie, weil sie von dem Congrefle unterzeichnet waren. Newyorksuchte die Ehre einer Aussöhnung; diese Denkschrift wurde ihresTituls wegen verworfen. Das Parlament erklärte, daß in Folgedes Fundamentalgesetzes von 1669 nur die im englischen Parla-ment versammelten Lords und Gemeinden und keine andere Assem-bler das Recht habe, über Auslagen in dem brittischen Reich zudecerniren.

Es wäre möglich gewesen, dem brittischen Reich eine Conftitu-tion zu geben, wodurch seine Provinzen in gerechtes Gleichgewichtgekommen, und Freiheit und Macht auf neue Grundsäulen befestigetworden wären: Großbritannien wäre der Mittelpunkt so lange ge-blieben , b:s die Reife der neuen Welt endlich den Sitz der höchstenGewalt über das atlantische Meer transportirt hätte.

Bei dem allem schien Lord North, der Staatsminister, dieDazwischenkunft des Hauses Bourbon so wenig zu fürchten, alswenn zu Versailles gar keine Eifersucht noch Rachbegierde seynkönnte; als wenn die Sache einer Regierung gegen ihre Unterthanenin der That für Sache aller Regierungen immer betrachtet würde.Zugleich nöthigte er die Amerikaner, sich dem brittischen Scepter zuentziehen, indem er allen Handel mit ihnen aufhob, indem er sievon der Fischerei der Neulandküste ausschloß, indem er jene Straf-gesetze auf alle Colonien erstreckte, welche zum Cougresse deputirthatten, indem er endlich englischen Freibeutern die Wegnahme ihrerSchiffe erlaubte.

n. Ehr. Gn Scharmützel eines von General Gage zu Aufhebung des' o-Magazins zu Lexington abgeordneten Truppenkorps wurde Veran-lassung öffentlichen Kriegs: Gage proclamirte daS Martialgesetz.Der Anfang war lebhaft. Die Amerikaner wollten Canada mitGewalt oder Güte zu Theilnehmung ihrer Sache bewegen, vorQuebec fiel ihr Feldherr Montgomery. Anderseits wurde von denEngländern Boston belagert, Charlestown verbrannt. In diesem