sehr achtungswerthe Quelle. Die Brauchbarkeit diesesBuches wird noch erhöht durch die beigefügten Unter-suchungen eines ungenannten preußischen Offiziers, dermit Sachkenntniß und Gelehrsamkeit die Kriegseinrich-tungen jener Zeit aufklärte. Ich habe sie zu Eingangdes fünften Buches benüzt, ohne immer gleicher Ansichtmit dem Verfasser zu sehn. Die Gründe, warum ichvon ihm abweichen zu müssen glaubte, sind am gehöri-gen Orte entwickelt. — Den K^veäisli intelliKenosr und6xp6äition8 konnte ich mir nicht verschaffen,doch habe ich Manches aus diesen beiden Quellen durchdie zweite Hand benüzt, denn Harte und Geijer ent-halten viel daraus. Das tlwatrwu emopsonm wurdewenigstens verglichen.
Von eben so großem oder noch größerem Werthals diese älteren Geschichtswerke sind vier neue, demjetzigen Jahrhundert angehörige: 1) Wolfs GeschichteChurfürst Maximilians I. von Bayern, fortgesezt vonBreher. Das Münchener Archiv stand beiden Gelehrtenzu Gebot, und wie es der Reichthum dieses Schatzesnicht anders erwarten ließ, haben sie die merkwürdigstenNachrichten ans Licht gezogen, an die man vorher garnicht dachte. Erst durch dieses Werk begreift man denwahren Charakter des 30jährigen Kriegs. Viele derFäden, die von Rom, vom Pabst, vom Jesuitengeneralausliefen, sind hier aufgedeckt. Leider geht das Werkbloß bis zum Jahre 1620, und kaum könnte der teut-schen Geschichte ein größerer Dienst geschehen, als wenneinem tüchtigen Gelehrten das Münchener Archiv ge-öffnet würde, um die rühmliche Arbeit Wolfs undBrehers zu Ende zu führen. 2) Der von Försterherausgegebene Briefwechsel Wallensteins. So langedie Theilnahme und die Achtung für den Friedländer inTeutschland nicht erloschen ist, wird man auch Försters