XIV
Böttiger über Sachsen, Mannert über Bayern,Justi über Hessen,^>ie Schriften von Fr. Kurz, Ca-raffa, Ricci, Bisacioni, Pfisters Geschichte vonTeutschland, Murrs Nürnberger Chronik (eine sehrgute Quelle), Puffendorfs Geschichte von Schweden,die Memoires von Richelieu s. w. Mit besonde-rem Danke muß ich endlich noch ^en trefflichen Schlach-ten-Atlaß des verehrten Herrn Oberst-Lieutenants vonKausler nennen. Die an Ort und Stelle aufgenom-menen Plane des Treffens von Breitenfeld, des La-gers um Nürnberg und des Kampfes bei Burgstall, sowie der Schlacht von Lützen waren mir von großemNutzen.
Zn Betreff der Zeitrechnung war ich wider meinenWunsch genöthigt, ein anderes System zu befolgen, alsursprünglich in meinem Plane lag. Ich wollte nämlichden gregorianischen Kalender zu Grunde legen, undhabe dieß auch in dem zweiten. Buche gethan. Aberbald fand ich, daß dieß für den Teutschen nicht möglichsey, ohne einige der theuersten Erinnerungen unsererGeschichte zn verletzen. Erstens wissen wir Protestan-ten von Jugend auf nicht anders, als daß die beidengroßen Siege Gustav Adolphs, welche die lutherischeKirche retteten, am 7. September und 6. Novembergeschlagen worden sind. Verrückt man diese Frist nachder allerdings wahren und jezt allgemein angenommenenZeitrechnung um zehn Tage, so geräth man in Gefahr,von Seiten derer, die am Herkömmlichen hangen, fürungenau oder neuerungssüchtig angesehen zu werden.Zweitens ist gewissermaßen das Schicksal der reformir-ten Kirche mit dem alten Kalender verflochten. Z. B.auf den 25. Zuni 1530 feiern wir die Uebergabe derAugsburgischen Konfession, an demselben Tage landetehundert Jahre später Gustav Adolph auf der Küste