Vorrede.
tzen? Wir wollen den ersten Beweggrund vondiesm Unternehmen, welches also überflüßigscheinen könnte, anführen, wodurch es luchtseine Rechtfertigung erlangen wird. Da wirdie londomsche Originalausgabe in die Handbekamen, und die Schönheit und Brauchbar-keit des Buches leicht einsahen und erkannten,dabey aber denhohen Preiß desselben erwogen;so hielten wir es für ein verdienstliches Werk,den Liebhabern -dieses Werk um den drittenTheil des Preißes und jetzt noch wohlfeiler,wiewohl nur teutsch, in die Hände zu liefern.Wir hielten es aber auch für billiger gegen denHerrn Verfasser, der das Werk selbst verleget,gehandelt zu seyn, wann wir lieber eine Ueber,serrung, als einen Nachdruck bewerkstelligten;wodurch ihm der fernere Verschluß bey Liebha-bern der französischen Sprache in Teutschlandnicht gehemmet würde. Zudem nehmen dieje-nigen, welche sich dieses Buches gebrauchensollen und müssen, daßelbe nicht so wohl umder Spracht als um der Sache willen in dieHand. Fallt nun eine Uebersetzung so glücklichaus, daß der abgehandelten Sache am Ver-stand und Richtigkeit nichts abgehet/ und istes eine gleichgültige Sache für den Leser, ob er.selbige teutsch oder französisch liefet und lernet,so muß es ihm ein Dienst heißen, mit viel ge-ringern Kosten den nehmlichen Endzweck errei-chen zu können. Auster diesem giebt es ja auchnoch viele nmgierrge Leser, die eben nicht alleder französischen Sprache kundig, oder genug
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